Onlinetransaktionen: Volumen wächst schneller als Vertrauen

Sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen nehmen Risiken in Kauf, um vom Nutzen des Onlinegeschäfts zu profitieren. Eine RSA-Studie über Firmen und ihre Kunden in den USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien zeigt, daß Firmen sich zwar sicherer fühlen als Privatpersonen, aber beide sich der Gefahren z. B. von Identitätsdiebstahl bewußt sind.

Nur 34% der deutschen Kunden gaben dabei an, ihren Online-Umsatz erhöht zu haben, gegenüber 62% in den USA und 49% in Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Immerhin weitere 52% haben das Umsatzvolumen behauptet. Die Deutschen fühlen sich dabei unsicherer (nur 64% der Deutschen fühlen sich zumindest „ziemlich sicher“, das tun 86% der Amerikaner), kennen aber die Gefahren nur vom Hörensagen: Nur ca. zwei Drittel der befragten Europäer konnten mit dem Begriff Identitätsdiebstahl überhaupt etwas anfangen, während 90% der Amerikaner diese Bedrohung kennen.

Die Studie glaubt, daß die beteiligten Unternehmen ein volles Drittel ihrer Umsätze online tätigen – diese Zahl möchte ich anzweifeln; sie dürfte nicht repräsentativ sein, da die Umfrage nur solche Unternehmen erreicht, die überhaupt online agieren.

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