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	<title>Arbsware Webdesign &#187; Social Networks</title>
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	<description>gutes Webdesign geht preiswert</description>
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		<title>Pril schmeckt nach H&#228;hnchen: Social Media ist Nitroglycerin</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 19:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Pril]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Sp&#228;testens durch den Film &#8220;Lohn der Angst&#8220;, in dem 1953 Yves Montand einen LKW voll Nitroglycerin durch Venezuela kutschierte, wei&#223; jeder, was es bedeutet, ohne Netz mit brandgef&#228;hrlichem Zeug zu hantieren. Nun ja, und Social Media, das ist ein bi&#223;chen &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2011/05/19/pril-schmeckt-nach-hahnchen-social-media-ist-nitroglycerin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sp&auml;testens durch den Film &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lohn_der_Angst">Lohn der Angst</a>&#8220;, in dem 1953 Yves Montand einen LKW voll Nitroglycerin durch Venezuela kutschierte, wei&szlig; jeder, was es bedeutet, ohne Netz mit brandgef&auml;hrlichem Zeug zu hantieren. Nun ja, und Social Media, das ist ein bi&szlig;chen auch wie Hantieren mit Nitroglycerin. Nur eben wieder mit Netz. Virale Kampagnen im Internet k&ouml;nnen phantastische Markenwertsteigerungen erzeugen &#8211; oder sie k&ouml;nnen eine Marke f&uuml;r eine bestimmte Zielgruppe, die gern vage als <em>Netzaffine </em>oder <em>Netzgemeinde </em>bezeichnet wird, vollst&auml;ndig verbrennen.</p>
<p>Deshalb sollte an unbedingt jemand fragen, der sich damit auskennt, erst recht wenn man ein nicht ganz kleiner Konzern ist (Henkel ist n&auml;mlich nicht ganz unbedeutend, auch wenn sie <a href="http://www.arbs.de/2011/05/02/das-dorf-vor-dem-esc/">aus einem Dorf</a> kommen&#8230;).</p>
<div id="attachment_244" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-244" title="H&auml;hnchenflasche" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2011/05/H&auml;hnchenflasche.jpg" alt="" width="200" height="409" /><p class="wp-caption-text">Ein Spitzenentwurf, der nicht laufen durfte</p></div>
<p>Henkel geh&ouml;rt Pril, und Pril hat eine Social Media Kampagne gemacht, bei der Nutzer Prilflaschen frei designen konnten. Lanciert wurde das Baby &uuml;ber Facebook, beworben werden sollte es u. a. &uuml;ber <a href="http://www.trigami.com/">Trigami</a>. Und anscheinend haben sie sich jemand anvertraut, der die enorme Brisanz, die so ein klangvoller Markenname ausl&ouml;sen kann, also eben die einer Ladung Nitroglycerin, nicht absch&auml;tzen konnte.</p>
<p>Ich k&uuml;rze mal ab: Die Resonanz war gr&ouml;&szlig;er als erwartet, so dass die Trigami-Kampagne mal gleich wieder storniert wurde. Die erfolgreichen Entw&uuml;rfe waren nicht gef&auml;llig, &#8220;schmeckt lecker nach H&auml;hnchen&#8221; ist das krasseste Beispiel, man kann eben nicht mit denselben Ideen, die eben die Netzgemeinde originell findet, in die Hausfrauenregale der Superm&auml;rkte gehen. Es gab (wohl) Klick- und Like-Betrug. Also wurde das Voting ganz offiziell von Hand ausgelichtet, danach waren brave und vorher unbekannte Entw&uuml;rfe vorn. W&auml;hler und Teilnehmer waren emp&ouml;rt. Eine Jury w&auml;hlte jetzt zuletzt aus den neuen Top Ten auch noch die langweiligstm&ouml;glichen Flaschen aus. Verzweifelte Community-Manager tippten mit schwitzenden Fingern &#8220;bleibt sachlich!&#8221; in die Tastaturen, doch ohne Chance. Das, was sich dann gern ein <abbr title="Sturm der Entr&uuml;stung">Shitstorm</abbr> nennt, war der Lohn f&uuml;r diesen <abbr title="totales Versagen, sehr schlechte Idee">Megafail</abbr>.</p>
<p>F&uuml;r mich bleibt die Frage: Kann man diese Herde wilder Bisons, wenn sie sich einmal zu einer Stampede zusammengefunden hat, &uuml;berhaupt noch kontrollieren? Und kann man kontrollieren, <em>ob</em> sie dies tun wird? Ich wei&szlig; um Kampagnen, die im Netzsinne erfolgreich liefen, aber waren die auch erfolgreich im Sinne der Unternehmensziele? Waren sie das, was die mit der Idee sich urspr&uuml;nglich vorgestellt hatte? Wenn man als Produktmanager irgendwann nur noch mit dem Strom schwimmen kann, um nicht unterzugehen (<a href="http://www.google.de/webhp?hl=de#sclient=psy&amp;hl=de&amp;biw=1680&amp;bih=927&amp;site=webhp&amp;source=hp&amp;q=%22der+Brigitte%22&amp;fp=8f0eb36d3b6e853e">googeln Sie mal &#8220;der Brigitte&#8221; (sic)</a>), dann ist das eben Nitroglycerin, dann kann es gelingen, das Beste draus zu machen. Oder es kann hochgehen und alles mit sich rei&szlig;en. <em>Swimming with sharks, dancing with the enemy.</em></p>
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		<title>Facebook, der Freundefinder und die Werbeaussagen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 10:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber den Facebook-Freundefinder und den Datenschutz wurde schon viel geschrieben: Du gibst Facebook Zugriff auf deine eigenen E-Mail-Adre&#223;b&#252;cher, scheinbar damit es herausfindet, wie viele Kontakte du auf Facebook wiederfinden k&#246;nntest. Faktisch verschenkst du dabei deine komplette Datenbank, und Facebook geht &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2010/09/07/facebook-der-freundefinder-und-die-werbeaussagen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&Uuml;ber den Facebook-Freundefinder und den Datenschutz wurde schon viel geschrieben: Du gibst Facebook Zugriff auf deine eigenen E-Mail-Adre&szlig;b&uuml;cher, scheinbar damit es herausfindet, wie viele Kontakte du auf Facebook wiederfinden k&ouml;nntest. Faktisch verschenkst du dabei deine komplette Datenbank, und Facebook geht als erstes alle die an, die es gerade noch nicht kennt und versucht, sie <em>in deinem Namen</em> f&uuml;r Facebook zu werben.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-212" title="Facebook sagt, Imke hat" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Facebook-sagt-Imke-hat.png" alt="" width="224" height="177" />Klar, da&szlig; Marc Zuckerberg sich freuen w&uuml;rde, wenn jeder diesen Dienst unterschriebe. Deshalb findet man auch regelm&auml;&szlig;ig im Werbebereich rechts eine Empfehlung: &#8220;Thomas, probiere den Freundefinder aus&#8221; &#8211; man mag sich an &#8220;Ruf! Mich! An!&#8221; erinnert f&uuml;hlen. Damit das personalisiert wirkt, hat Facebook gern behauptet, zwei deiner besten Freunde h&auml;tten das auch so gemacht, ein Testimonial also.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-214" title="Imke schw&ouml;rt, sie habe nicht" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Imke-schw&ouml;rt-sie-habe-nicht.png" alt="" width="462" height="119" />Nun habe ich ein paar Freunde, die sich ausgesprochen sicher sind, da&szlig; sie das nicht getan haben und nie tun w&uuml;rden, ein eher negatives Testimonial also. Ein weiteres Mal geschieht also das, was der Freundefinder selbst schon tut: Facebook setzt deinen Namen unter seine eigenen Aussagen, ob du diese magst oder nicht.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-215" title="Facebook ist pl&ouml;tzlich viel neutraler im Tonfall" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Facebook-ist-pl&ouml;tzlich-viel-neutraler-im-Tonfall.png" alt="" width="221" height="153" />Unlautere Werbung nennen wir das in Deutschland. In Amerika, dem Land der unbegrenzten M&ouml;glichkeiten, mag alles erlaubt sein, hier nicht. Das hat man wohl auch bei Facebook eingesehen &#8211; seit kurzem ist die Anzeige sehr viel neutraler gefa&szlig;t. Neu hat sie oben rechts auch ein Schlie&szlig;kreuz und kann ausgeblendet werden.</p>
<p><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/niemand-und-niemand.png"><img class="alignright size-medium wp-image-227" title="niemand und niemand" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/niemand-und-niemand-300x164.png" alt="" width="300" height="164" /></a><em><strong>Update: </strong></em>Wer seine Werbebanner-Einstellungen &auml;ndern will: sie m&uuml;ssen so aussehen: Auf der Seite &#8220;Konto | Kontoeinstellungen | Facebook-Werbeanzeigen&#8221; mu&szlig; 2× &#8220;Niemand&#8221; stehen, ganz oben und ganz unten. Beide Male speichern bitte&#8230;</p>
<p>Und nutzen tut es nichts, das sei auch noch hinzugef&uuml;gt. Was auch ein besonderer Spa&szlig; ist: Wer diese Einstellungsseite aufruft, wird mit einem <a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Schenke-der-Entlarvung-der-Ger&uuml;chte-keinen-Glauben.png"><img class="size-medium wp-image-229 alignright" title="Schenke der Entlarvung der Ger&uuml;chte keinen Glauben" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Schenke-der-Entlarvung-der-Ger&uuml;chte-keinen-Glauben-300x96.png" alt="" width="300" height="96" /></a>Popup begr&uuml;&szlig;t, man solle den &#8220;Ger&uuml;chten&#8221; doch bitte keinen Glauben schenken. Nur b&ouml;se Drittanwendungen w&uuml;rden so etwas tun wie genau das oben Gezeigte. Dazu nur eines: Ein Vierteljahr sp&auml;ter ist der b&ouml;sartige Freundefinder genauso aktuell wie im September.</p>
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		<title>Die SPD, Ajax und das fl&#252;chtige Impressum</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 17:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[(X)HTML]]></category>
		<category><![CDATA[Ajax]]></category>
		<category><![CDATA[Browser und andere User Agents]]></category>
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		<category><![CDATA[Manöverkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer k&#246;nnte wohl eine Partei wg. eines Impressumfehlers abmahnen? Eine andere Partei? Oder gilt das UWG nicht zwischen Parteien? Wir kleinen Unternehmer, die in st&#228;ndiger Angst vor findigen Abmahnern leben, wissen genau, da&#223; wir auf unser Impressum achten m&#252;ssen. Leicht &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2009/07/13/die-spd-ajax-und-das-fluechtige-impressum/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer k&ouml;nnte wohl eine Partei wg. eines Impressumfehlers abmahnen? Eine andere Partei? Oder gilt das <acronym title="Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb">UWG</acronym> nicht zwischen Parteien?</p>
<p>Wir kleinen Unternehmer, die in st&auml;ndiger Angst vor findigen Abmahnern leben, wissen genau, da&szlig; wir auf unser Impressum achten m&uuml;ssen. Leicht erreichbar mu&szlig; es sein, maximal einen Klick entfernt, ist der ungef&auml;hre Konsens der Rechtsprechung.</p>
<p>Die SPD hat sich f&uuml;r ihre Website <a href="http://www.wahlkampf09.de/">wahlkampf09.de</a> etwas ganz Tolles ausgedacht: Man kann sich dort als Unterst&uuml;tzer eintragen. Die Unterst&uuml;tzer sind auf der Startseite aufgelistet. 14.086 sind es heute. Die sind alle aufgelistet? Jawohl, mit einem schicken Trick. Angezeigt werden nur ein oder zwei Hunderter, und immer wenn man zum unteren Bildschirmrand scrollt, werden welche nachgeladen. Das besorgt Ajax, das ist heutzutage keine Hexerei.</p>
<p><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/07/wahlkampf09.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-158" title="wahlkampf09" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/07/wahlkampf09.png" alt="wahlkampf09" width="450" height="374" /></a></p>
<p>Nur: am unteren Rand der Website, in der Fu&szlig;zeile, steht der Link zum Impressum. Man sieht ihn jeweils kurz dort aufscheinen, aber ehe man draufklicken kann, ist er weiter nach unten verschwunden. Man kennt das aus einem Flash-Werbebanner &#8220;klicke auf den Affen, um zu gewinnen&#8221; &#8211; und der Affe ist immer da, wo der Mauszeiger gerade nicht ist. Die Fu&szlig;zeile h&auml;lt nicht eher an, ehe nicht alle 14.086 Unterst&uuml;tzer geladen sind. Ein leicht erreichbares Impressum ist damit nicht gew&auml;hrleistet&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Twitter: traue keinem kurzen URL</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2009/06/05/twitter-traue-keinem-kurzen-url/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 09:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Browser und andere User Agents]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Twitter mu&#223; man mit 140 Zeichen auskommen, um sich der Welt mitzuteilen. Eine logische Folge ist das Aufbl&#252;hen von URL-Verk&#252;rzungsdiensten. Schon lange hatten wir mit tinyurl.com zu tun, doch gemessen an den heute &#252;blichen Diensten bit.ly, is.gd und u.nu &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2009/06/05/twitter-traue-keinem-kurzen-url/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Twitter mu&szlig; man mit 140 Zeichen auskommen, um sich der Welt mitzuteilen. Eine logische Folge ist das Aufbl&uuml;hen von URL-Verk&uuml;rzungsdiensten. Schon lange hatten wir mit <a href="http://tinyurl.com/">tinyurl.com</a> zu tun, doch gemessen an den heute &uuml;blichen Diensten <a href="http://bit.ly/">bit.ly</a>, <a href="http://is.gd/">is.gd</a> und <a href="http://u.nu/">u.nu</a> ist eine <em>tiny URL</em> alles andere als <em>tiny</em>, also klein.</p>
<p>Diese Dienste leiten einen vorhandenen Link weiter und bieten dem Twitter-Autor eine Abk&uuml;rzung an. Auch und gerade richtig lange Links mit vielen Parametern wie <a href="http://www.arbsware.de/2009/06/05/twitter-traue-keinem-kurzen-url/"><span id="sample-permalink">http://www.arbsware.de/2009/06/05/<span id="editable-post-name-full">twitter-traue-keinem-kurzen-url</span>/</span></a> werden auf eine T&uuml;tensuppe wie <a href="http://is.gd/OZvE">http://is.gd/OZvE</a> zusammengepre&szlig;t. Das ist einerseits ungemein praktisch, l&auml;&szlig;t aber andererseits einen alten Feind wieder aufleben: Gerade hatte sich auch bei durchschnittlich geschulten Anwendern das Bewu&szlig;tsein herausgebildet, einen Link erst zu &uuml;berfahren und unten auf der Statuszeile mal vorsichtig zu schielen, wo er denn wohl hinf&uuml;hren werde, ehe man gleich draufklickt &#8211; jetzt erhalten wir Links, denen man &uuml;berhaupt nicht ansehen kann, was da auf mich zukommen wird, die versprochene Information oder ein Virus oder Kinderporno. Und wir erinnern uns an den aktuellen Stand der Gesetzesdebatte zum sog. virtuellen Stopschild: Wer unbedarft auf ein solches Stopschild aufl&auml;uft, hinter dem sich vielleicht Kinderpornographie verbirgt, vielleicht auch nicht, der wird bereits beim BKA gespeichert und ist damit f&uuml;r die Zukunft potentiell mit einem Verdacht gebrandmarkt, der auch ohne Urteil zu sofortiger gesellschaftlicher &Auml;chtung f&uuml;hrt.</p>
<p>Damit gilt auch in der Twitter-Welt: Augen auf, wenn man einen Twitterer nicht kennt, &uuml;berlege man zweimal, ob man seinem Link traut. Im Zweifel f&uuml;hrt der Umweg &uuml;ber die Seite des Verk&uuml;rzungsdienstes, der die Langform des Kurzlinks gern verr&auml;t; es gibt auch entsprechende Plugins dazu.</p>
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		<title>Poken: virtuelles H&#228;ndesch&#252;tteln Im Richtigen Leben</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 10:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Im Richtigen Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Poken]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Blick auf die bunten Plastikfiguren mit den vierfingrigen H&#228;nden gen&#252;gt: Poken k&#246;nnen ja wohl nichts f&#252;r ernsthafte Gesch&#228;ftsbeziehungen sein, oder? Und tats&#228;chlich wurden die kleinen Gesellen von einer eher spa&#223;orientierten Community, Bloggern, Twitterern und Social Networkern geschaffen. Ihr &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2009/04/20/poken-virtuelles-haendeschuetteln-im-richtigen-leben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Blick auf die bunten Plastikfiguren mit den vierfingrigen H&auml;nden gen&uuml;gt: Poken k&ouml;nnen ja wohl nichts f&uuml;r ernsthafte Gesch&auml;ftsbeziehungen sein, oder? Und tats&auml;chlich wurden die kleinen Gesellen von einer eher spa&szlig;orientierten Community, Bloggern, Twitterern und Social Networkern geschaffen.</p>
<p><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/04/poken.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-136" title="Poken" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/04/poken.jpg" alt="Poken" width="450" height="253" /></a></p>
<p>Ihr Zweck ist aber ein absolut N&uuml;tzlicher: Sie helfen bei der Kontaktverwaltung  Im Richtigen Leben, also beim Sortieren des manchmal umfassenden Stapels von Visitenkarten, den eine Messe, eine gr&ouml;&szlig;ere Konferenz oder auch nur eine Projektbesprechung mit mehreren Firmen schnell mit sich bringt. Statt Visitenkarten auszutauschen, von denen man hinterher r&auml;tselt &#8220;wer war jetzt der?&#8221; und keine Visitenkarte zu finden von der Person, die einem als wirklich wichtig im Ged&auml;chtnis geblieben ist, werden Poken einfach nur gegeneinander gehalten, synchronisieren sich, und sp&auml;ter am USB-Port des Rechenknechts eingest&ouml;pselt, verwalten sie die Kontakte &uuml;ber ein Webinterface. So kann man viele Menschen (64 in einer Session) treffen und hinterher entspannt alles auswerten.</p>
<p>Nur eins gibt es derzeit tats&auml;chlich noch nicht: ein seri&ouml;ses Poken. Elvis, ein drei&auml;ugiges Alien, ein Voodoo-Sch&auml;del oder ein Bienchen, ein Schnullerbaby das unerkl&auml;rlicherweise auf den Namen &#8220;Piggy&#8221; h&ouml;rt &#8211; eine Ber&uuml;hrung mit der Welt der Anzugtr&auml;ger ist wohl nicht gewollt. Also bleiben dem Gesch&auml;ftsmann nur zwei M&ouml;glichkeiten: weiter Papierschnipsel zu sammeln, oder ein bi&szlig;chen seine seri&ouml;se Deckung fallen zu lassen. Das Baby h&auml;ngt jetzt jedenfalls an meinem Handy.</p>
]]></content:encoded>
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