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	<title>Arbsware Webdesign</title>
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	<description>gutes Webdesign geht preiswert</description>
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		<title>Ubuntu 10.04 Release Candidate</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon seit einiger Zeit teste ich die Beta von Ubuntus kommender Version, 10.04 &#8220;Lucid Lynx&#8221; (&#8220;erleuchteter Luchs&#8221;), und zwar in der Fassung als UNR, Ubuntu Netbook Remix, auf eben dem. Heute soll der Release Candidate ver&#246;ffentlicht werden, da wir uns schon seit ein paar Tagen in der &#8220;Freeze&#8221;-Phase befinden, in der jede weitere Entwicklung eingefroren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einiger Zeit teste ich die Beta von Ubuntus kommender Version, 10.04 &#8220;Lucid Lynx&#8221; (&#8220;erleuchteter Luchs&#8221;), und zwar in der Fassung als UNR, Ubuntu Netbook Remix, auf eben dem. Heute soll der Release Candidate ver&ouml;ffentlicht werden, da wir uns schon seit ein paar Tagen in der &#8220;Freeze&#8221;-Phase befinden, in der jede weitere Entwicklung eingefroren ist, sind keine gro&szlig;en &Uuml;berraschungen mehr zu erwarten &#8211; ich arbeite also absehbar schon jetzt mit dem, was Ende des Monats ver&ouml;ffentlicht werden wird.</p>
<p>Dabei gelten nat&uuml;rlich die &uuml;blichen Vorsichtsma&szlig;regeln: mit einer Beta &#8211; und auch einem Release Candidate &#8211; arbeitet man nicht mit produktiven Daten, schon gar nicht, wenn man sich nicht sicher ist, was man da tut. Aber alternativ zum sowieso installierten Windows installieren, mal schnuppern, mit viel Backup, Backup, Backup, so kann und sollte man das tun. Denn ohne da&szlig; Freiwillige testen und Bugs melden, wird aus einer Beta kein Release, Entwickler selbst sind nach einiger Zeit betriebsblind f&uuml;r die Macken ihres Werks.</p>
<p>Was bringt uns der Erleuchtete? Nun, einen raketenschnellen Start zum Ersten. Die beim Start verwendeten <acronym title="Hardware Abstraction Layer">HAL</acronym>s wurden eingespart, das Ding ist so schnell &#8220;on&#8221;, als erwache es nur aus dem Standby. Oben rechts wurde ein bi&szlig;chen angeh&uuml;bscht, man hat dort jetzt direkten Blick auf das Wetter vor Ort, auf Instant Messenger (Empathy) und soziale Netze (Gwibber). Daf&uuml;r wich der automatische Blick auf die Aktualisierungsverwaltung, die einem bisher beim Start direkt sagte, da&szlig; Pakete zu aktualisieren seien, und es sind ja immer Pakete zu aktualisieren. Die mu&szlig; man jetzt selbst aufrufen, und das vergi&szlig;t man nat&uuml;rlich gern.</p>
<p>Der graphische Desktop Gnome kommt in aktueller Version, und das Ganze mit einem ganz neuen Look. Professioneller soll es aussehen, sagen die Marketer. Daf&uuml;r haben sie das Logo &uuml;berarbeitet, das Farbschema, und, und jetzt halte man sich fest, das Kreuz zum Schlie&szlig;en ist nicht mehr oben rechts, sondern oben links. Das hat in der Gemeinde erhebliche Unruhe ausgel&ouml;st. Es soll eine Eigenst&auml;ndigkeit aufzeigen, eine Abl&ouml;sung von Windows. Aber die meisten von uns sind <em>digital immigrants</em> von eben diesem Betriebssystem, und d&uuml;rften wohl Schwierigkeiten haben, sich umzugew&ouml;hnen. Der Workflow, den gutes Design niemals st&ouml;ren soll, ist unterbrochen. Das findet seine Fortsetzung in der unvollst&auml;ndigen Umsetzung: das &#8220;Unterfensterkreuz&#8221; zum Schlie&szlig;en eines einzelnen Dokuments in OpenOffice ist weiterhin rechts, ebenso wie das Schlie&szlig;kreuz an der Kopfzeile des Netbook Launcher.</p>
<p>Der ist ansonsten sehr viel ausgereifter geworden. Hatte ich mich lange Zeit mit dem Spinoff &#8220;Easy Peasy&#8221; besch&auml;ftigt, weil die auf Netbooks die Nase einfach vorn hatten, bin ich jetzt zum Hauptprodukt zur&uuml;ckgekehrt. Der Netbook Launcher ist f&uuml;r die Bedienung mit dem frickeligen Touchpad optimiert, die auf den ganzen Desktop verteilten gro&szlig;en Schaltfl&auml;chen sind besser zu treffen.</p>
<p>Vielen Stammnutzern f&auml;llt au&szlig;erdem auf, da&szlig; Gimp nicht mehr standardm&auml;&szlig;ig dabei ist. Das m&auml;chtige Graphikprogramm, hat man bemerkt, wird von den meisten Einfach-mal-eben-Benutzern gemieden, weil es zu kompliziert erscheint. Nun, wer es kennt und trotzdem haben will, kann es nat&uuml;rlich weiterhin mit einem Klick ins Software-Center dazuinstallieren, deshalb halte ich die Diskussion f&uuml;r akademisch.</p>
<p>Schlie&szlig;lich ist das insgesamt glatt und rosig aussehende neue System auch wieder ein Long Term Support Produkt, ein LTS. Das spricht diejenigen Kunden an, die nicht die Begeisterung teilen, alle halbe Jahr ein neues System zu installieren, sondern lieber l&auml;nger etwas davon haben wollen. Denen sei also gesagt, da&szlig; der Mai bevorsteht, und da&szlig; er das bringt, was Obama so sch&ouml;n beschw&ouml;rt: &#8220;Change we can believe in&#8221;.</p>
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		<title>Der Dekaden-Bug und die Qualit&#228;tssicherung</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2010/01/06/der-dekaden-bug-und-die-qualitaetssicherung/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wissen Sie, wo der Chef der chinesischen Airline CAAC Silvester vor zehn Jahren verbrachte? In einer seiner eigenen Maschinen, verordnet vom Staat, um der Bev&#246;lkerung die Angst zu nehmen, der &#8220;Millennium Bug&#8221; werde die Flugzeuge vom Himmel holen. Zehn Jahre sp&#228;ter redete (fast) keiner mehr vom Millennium Bug, der riesigen Computerpanne, die das Ende unserer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen Sie, wo der Chef der chinesischen Airline CAAC Silvester vor zehn Jahren verbrachte? In einer seiner eigenen Maschinen, verordnet vom Staat, um der Bev&ouml;lkerung die Angst zu nehmen, der &#8220;Millennium Bug&#8221; werde die Flugzeuge vom Himmel holen.</p>
<p>Zehn Jahre sp&auml;ter redete (<a href="http://www.thepickards.co.uk/index.php/200912/decade-bug-consultancy-services-available/">fast</a>) keiner mehr vom Millennium Bug, der riesigen Computerpanne, die das Ende unserer zivilisierten Welt (&#8220;<acronym title="The End Of The World As We Know It">TEOTWAWKI</acronym>&#8220;) h&auml;tte bedeuten sollen, und die dann nicht stattfand. Und jetzt, an den ersten Werktagen nach einem banalen Jahrzehntwechsel, reiben wir uns erstaunt die Augen und bemerken, da&szlig; das keine gute Idee war, da&szlig; wir nichts, aber auch gar nichts daraus gelernt haben.</p>
<p>Millionen von ec-Karten-Kunden stehen im sch&ouml;nsten Wortsinne <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kein-Geld-am-Bankautomaten-wegen-Sicherheitschip-894604.html">bargeldlos</a> da, weil Automaten und Bezahlterminals ihnen nichts auszahlen wollen, die Fahrg&auml;ste der D&uuml;sseldorfer Rheinbahn raten auch eine Woche sp&auml;ter noch, wohin die Reise geht, weil die Anzeigetafeln der Stra&szlig;enbahnen sie <a href="http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Ein-Tag-mit-der-Zettel-Bahn_aid_803242.html">in die Irre</a> f&uuml;hren. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Das-Jahr-2010-sorgt-fuer-IT-Probleme-895399.html">Windows-Smartphones, Symantec-Antivirenprogramme, Cisco-Loadbalancer</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jahr-2010-Problem-im-Spam-Filter-von-GMX-Update-894258.html">Spamfilter</a> &#8211; es sind auch diesmal keine Flugzeuge vom Himmel gefallen, doch scheint es das schiere Gl&uuml;ck zu sein, da&szlig; es &#8220;nur&#8221; unsere Alltagssoftware ist, die versagt.</p>
<p>Und dabei war es vor zehn Jahren noch ein guter, wenn auch 40 Jahre alter Grund, warum sich Probleme ank&uuml;ndigten: als in den 70ern Speicher knapp war, hatte man Jahresdaten zweistellig notiert. Solche Beschr&auml;nkungen kennt man heute schon lange nicht mehr. Warum ging dann heute, beim kleinen &#8220;Decade Bug&#8221; mehr schief als vor einem Jahrzehnt bei seinem gro&szlig;en Bruder? Nochmals: weil man nichts gelernt hat. Denn vor zehn Jahren ging die Sache nicht durch Gl&uuml;ck glimpflich aus, sondern weil im Vorfeld eine ganze Industrie von Programmierern und IT-Consultants Unmengen von Programmen, Milliarden von Codezeilen auseinandernahm und analysierte. Ein Verm&ouml;gen wurde daf&uuml;r ausgegeben, Software &#8220;zertifiziert millenniumssicher&#8221; zu machen. Als dann nichts passierte, spotteten viele, das Geld sei verschwendet worden. Diesmal schaute man vorher gar nicht erst hin. Aber eine neue Generation von Programmierern ist am Werk, und sie macht, wie jede neue Generation, die gleichen Fehler neu, und neue Fehler dazu.</p>
<p>An einer Qualit&auml;tssicherung und Softwaretests, die die Folgen h&auml;tten erkennen k&ouml;nnen, wird aber weiterhin gespart. So wissen beispielsweise die Rheinbahner mit den irrenden Anzeigetafeln nach 6 Tagen immer noch nicht einmal, woran es gelegen hat.</p>
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		<title>Thunderbird 3 &#8211; neuer E-Mail-Client ist da</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2009/12/09/thunderbird-3-neuer-e-mail-client-ist-da/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 19:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Browser und andere User Agents]]></category>
		<category><![CDATA[Manöverkritik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail-Client]]></category>
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		<description><![CDATA[Thunderbird, der freie E-Mail-Client, der zumindest dem Mailbestandteil von Gro&#223;en wie Outlook Konkurrenz macht, ist in der Verson 3 erschienen. Wer bisher schon &#252;berlegte, ob dies der E-Mailer der Wahl sein k&#246;nne, dem sei gesagt: ja, jetzt erst recht. Tabs im Hauptfenster, wie man sie schon von Firefox kennt, eine von allen gelobte neue Suche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thunderbird, der freie E-Mail-Client, der zumindest dem Mailbestandteil von Gro&szlig;en wie Outlook Konkurrenz macht, ist in der Verson 3 erschienen.</p>
<p>Wer bisher schon &uuml;berlegte, ob dies der E-Mailer der Wahl sein k&ouml;nne, dem sei gesagt: ja, jetzt erst recht. Tabs im Hauptfenster, wie man sie schon von Firefox kennt, eine von allen gelobte neue Suche und neue aggregierte Ansichten sind lecker, die bew&auml;hrten Funktionen wie der &uuml;berlegene Spamfilter bleiben erhalten.</p>
<p>Wer Thunderbird 2 schon verwendete und einfach nur aufsteigen m&ouml;chte, dem sei gesagt: warte und &uuml;berlege noch &#8211; der Client l&auml;uft, aber noch praktisch keine Add-Ons, Zusatzprogramme wie z. B. der Kalender Lightning, den man braucht, wenn Thunderbird wirklich ein wenig mit Outlook konkurrrieren soll (also das gerade Gegenteil zur Planung, er solle fest integriert werden). Aber Lightnings Upgrade ist in der Pipeline, vielleicht wird er schneller fertig als Lightning 1.0, denn das kommt, wenn Schweine fliegen und die H&ouml;lle einfriert, wie unsere amerikanischen Freunde sagen. Einstweilen bleibt nur der Umstieg auf den separaten Kalender Sunbird, der ansonsten ganz genau das gleiche bietet.</p>
<p>Der Umstieg ist leicht, wie immer hei&szlig;t es vorher &#8220;Sichern, da&szlig; die Schwarte kracht&#8221;. Wenn man kein eigenes Add-On zum Sichern hat, mu&szlig; man von Hand zwei Verzeichnisse zippen: <em>Dokumente und Einstellungen\[des Lesers werter Name]\Anwendungsdaten\Thunderbird</em> und <em>Dokumente und Einstellungen\[des Lesers werter Name]\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Thunderbird</em>. Dann einfach die neue Datei von <a href="http://de.www.mozillamessaging.com/de/thunderbird/">Mozilla.com</a> runterladen und ausf&uuml;hren.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-180" title="Thunderbird Icon alt zu neu" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/12/Thunderbird-Icon-alt-zu-neu.png" alt="Thunderbird Icon alt zu neu" width="112" height="58" />&Uuml;brigens: Einige haben sich bei Twitter dar&uuml;ber ausgelassen, das neue Icon sehe &#8220;k&uuml;hl und unpers&ouml;nlich&#8221; aus. Merkw&uuml;rdigerweise hatte ich im ersten Augenblick denselben Gedanken &#8211; dabei hat sich bei genauer Betrachtung eigentlich nicht viel ge&auml;ndert au&szlig;er der Farbe des Briefumschlags&#8230;</p>
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		<title>Schneller, h&#246;her, weiter: Ubuntu 9.10 und Windows 7</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2009/10/28/schneller-hoeher-weiter-ubuntu-9-10-und-windows-7/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 10:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
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		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen kam Microsoft mit Windows 7 auf den Markt, sicher nicht zuf&#228;llig unmittelbar vor dem Erscheinen von Ubuntu 9.10 am morgigen Donnerstag. Man reagiert also inzwischen aufeinander. Canonical reagierte seinerseits mit dem Steigern von Beta auf Release Candidate. Microsoft hat, so ist es allenthalben zu lesen, den dringend notwendigen Schritt vollzogen, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen kam Microsoft mit <strong>Windows 7</strong> auf den Markt, sicher nicht zuf&auml;llig unmittelbar vor dem Erscheinen von <strong>Ubuntu 9.10</strong> am morgigen Donnerstag. Man reagiert also inzwischen aufeinander. Canonical reagierte seinerseits mit dem Steigern von <em>Beta</em> auf <em>Release Candidate</em>.</p>
<p>Microsoft hat, so ist es allenthalben zu lesen, den dringend notwendigen Schritt vollzogen, ein vollkommen mi&szlig;ratenes Vista, das sich als absolute Bleiente entpuppt, hin zu dem zu verbessern, was man wohl eigentlich wollte. Das bald ein Jahrzehnt alte (ansonsten aber wunderbar funktionierende, mu&szlig; auch mal gesagt werden) Windows XP wurde abgel&ouml;st von einem ressourcenvernichtenden Sicherheitsfanatiker, der den Benutzer st&auml;ndig fragte, ob er das, was er gerade klar entschieden hatte, auch wirklich wolle &#8211; bl&ouml;d fragen tat das alte auch schon, neu mu&szlig;te man nur immer sein Kennwort eingeben, aber das schleift sich genauso ein und regt genausowenig zum nochmaligen &Uuml;berdenken an. Pl&ouml;tzlich waren 2 GB Arbeitsspeicher nicht mehr Luxus, sondern pure Notwendigkeit, damit Photoshop und Office &uuml;berhaupt ans Rennen kamen, daf&uuml;r sah dann eben die Aero-Oberfl&auml;che so schick aus, wie die Linuxkonkurrenz das schon l&auml;nger konnte. Windows 7 macht diese Einschnitte jetzt wieder wett, die Performance kommt zur&uuml;ck zum Anwender. Trotzdem mault der &#8220;Upgrade-Assistent&#8221;, ein Centrino-Grafikchipsatz oder eine Nvidia mit 265 MB Grafikspeicher w&auml;ren ja wohl nicht das Wahre, um das noch schickere Aero anzusehen. Nun, f&uuml;r Ubuntu 9.10 reichen die Testrechner.</p>
<p>Auch Ubuntu liefert vor allem nochmals verbesserte Performance: Der Bootvorgang wurde deutlich verbessert, sein Start kann mit dem &#8220;Reaktivieren aus dem Ruhezustand&#8221; von Windows konkurrieren. Das neue ext4-Dateisystem soll ebenfalls Verbesserungen bringen, ob die me&szlig;bar sind, bleibt abzuwarten. Ansonsten wurden Browser- und Open-Office-Version aktualisiert, und in vielen Details die Konsistenz verbessert (mit der Anwenderbefragung &#8220;100 Paper Cuts&#8221; sollten m&ouml;glichst viele, auch kleine &Auml;rgerlichkeiten gefunden und beseitigt werden). F&uuml;r den Anwender, auch den Power-User, der nicht ausdr&uuml;cklich auf entweder das Microsoft-Office oder den Photoshop angewiesen ist, ist das System ansonsten seit ungef&auml;hr anderthalb Jahren (davor war das WLAN frickelig) vor allem eins: verf&uuml;gbar, performant, und eine echte, freie Alternative. Und das wird auch morgen so bleiben.</p>
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		<title>Photoshop Elements 8 vs. Picasa</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 12:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe]]></category>
		<category><![CDATA[Bildverwaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Photoshop Elements]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Gesichtserkennung von Picasa hatte ich mich schon ausgiebig befa&#223;t, da war es logisch, dasselbe auch mit der von Photoshop Elements, aktuell in Version 8, zu tun. Diesmal lie&#223; ich aber eine kleinere Datenbasis durchsuchen, nur den letzten Urlaub, und das war auch gut so, denn Adobes Software legt dem Benutzer jedes einzelne Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der <a href="http://www.arbsware.de/2009/09/27/picasa-3-5-gesichtserkennung-zu-hause/">Gesichtserkennung von Picasa</a> hatte ich mich schon ausgiebig befa&szlig;t, da war es logisch, dasselbe auch mit der von Photoshop Elements, aktuell in Version 8, zu tun.</p>
<p>Diesmal lie&szlig; ich aber eine kleinere Datenbasis durchsuchen, nur den letzten Urlaub, und das war auch gut so, denn Adobes Software legt dem Benutzer jedes einzelne Bild zum Abnicken vor &#8211; auch die, in denen es gar keine Gesichter identifiziert hat. Das hat seinen Grund, denn es gibt dem Nutzer die M&ouml;glichkeit, die Gesichter selbst zu w&auml;hlen, die der Blechtrottel g&auml;nzlich &uuml;bersehen hat, es bedeutet aber auch, sich durch Serien von Landschaftsbildern m&uuml;hsam mit &#8220;weiter&#8230; weiter&#8221; durchklicken zu m&uuml;ssen.</p>
<p>F&uuml;r die Gesichter, an denen er sich lernend verbessert, hat Photoshop eine gestaffelte Eingabem&ouml;glichkeit: Begonnen wird mit &#8220;wer ist das?&#8221; und einem Freitextfeld, wenn das Programm noch gar keine Ahnung hat. Kennt es schon ein paar Menschen und glaubt, da&szlig; diese in Frage kommen k&ouml;nnten, steht unter dem Freitextfeld &#8220;Christian/Lisa&#8221;, und man kann einen der beiden Namen anklicken, wenn er zutrifft, idealerweise den ersten, denn die Reihenfolge hat die Gesichtserkennnung schon mit Bedacht gew&auml;hlt. Sp&auml;ter ist sie sich dann recht sicher und fragt tats&auml;chlich &#8220;ist das Lisa?&#8221; mit Ja/Nein-Feldern dahinter.</p>
<p>Da hier jedes Gesicht vom Nutzer best&auml;tigt werden mu&szlig;, gibt es keine Fehler 2. Ordnung wie bei Picasa, das st&auml;ndig versuchte, mir den ganzen Kindergarten als Tochter unterzuschieben. Es gibt aber auch hier Vorschlagsirrt&uuml;mer 2. Ordnung, also kleine R&auml;hmchen mit &#8220;wer ist das?&#8221; dran, die auf Dachziegel, Ellenbogenbeugen, Knie zeigen, und zwar sehr viel mehr als bei Picasa. Klickt man das R&auml;hmchen dann weg, mu&szlig; man jedesmal noch die l&auml;stige Frage &#8220;soll Photoshop diese Person in Zukunft ignorieren?&#8221; bejahen. Gesichter, die nicht in die Kamera gucken, werden vom Photoshop praktisch durchg&auml;ngig ignoriert, Picasa ist da sehr viel weiter in seiner F&auml;higkeit, sich an Profilen und Halbprofilen zumindest zu versuchen.</p>
<p>Klar ist, da&szlig; Photoshop Elements nicht nur aus dem Organizer besteht, und der Organizer nicht nur aus Gesichtserkennung. Tags, Alben, Stapel, automatische Analyse auf Bildqualit&auml;t (&#8220;Smart Tags&#8221;) &#8211; der Organizer hat einiges drauf. Und der Editor sowieso, der &#8220;kleine Photoshop&#8221; reicht l&auml;ngst nicht nur f&uuml;r den Hausgebrauch. Speziell f&uuml;r den sind aber die meisten Verbesserungen, denn die Zielgruppe sind eben nicht Anwender, die ein dickes Buch oder gar eine Schulung dazu wollen, sondern solche, die die g&auml;ngigsten Funktionen auf einen Mausklick hin finden wollen.</p>
<p>Und ein wichtiges Schmankerl: Mit der Taktfrequenzanforderung von 1,6 GHz (die hat ein Atom) und vor allem der vertikalen Pixelzahl von 576 Punkten (fr&uuml;her 768) pa&szlig;t die Software zu den immer weiter verbreiteten Netbooks, auf denen sich fr&uuml;here Versionen einfach nicht installieren lie&szlig;en. Will man fl&uuml;ssig arbeiten, schadet es aber sicher nicht, einen schnelleren Prozessor und eine gr&ouml;&szlig;ere Arbeitsfl&auml;che zu haben. Im Adobe Store kostet der Photoshop Elements 81/99 EUR (Vollversion vs. Update; updateberechtigt ist z. B. auch die alte, kostenlose Software Photoshop Album Starter Edition, offiziell ausgelaufen, aber, wie <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=photoshop+album+starter+edition">Google</a> wei&szlig;, noch vielerorts herunterzuladen), bei Amazon <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002OE5GPY?ie=UTF8&amp;tag=diogenweb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002OE5GPY">68</a>/<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002OE5GPO?ie=UTF8&amp;tag=diogenweb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002OE5GPO">76</a> EUR. Merkw&uuml;rdigerweise hat aber Amazon selbst die Produkte noch unter &#8220;bald verf&uuml;gbar&#8221; stehen, obwohl sie doch schon seit dem 23. September ver&ouml;ffentlicht sind.</p>
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		<title>Picasa 3.5: Gesichtserkennung zu Hause</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 13:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildverwaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Version 3 verf&#252;gt Googles kostenlose Bildverwaltungssoftware Picasa &#252;ber Gesichtserkennung. Das Feature, an dem sich bekanntlich gern Polizei und Geheimdienste versuchen, weil sie hoffen, dann Kriminelle oder &#8220;St&#246;rer&#8221; auf den Videokameras &#246;ffentlicher Pl&#228;tze identifizieren zu k&#246;nnen, ist nat&#252;rlich genauso interessant f&#252;r private Fotografen, die Urahne, Gro&#223;mutter, Mutter und Kind auf den Fotos der Digitalkamera, bekanntlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Version 3 verf&uuml;gt Googles kostenlose Bildverwaltungssoftware Picasa &uuml;ber Gesichtserkennung. Das Feature, an dem sich bekanntlich gern Polizei und Geheimdienste versuchen, weil sie hoffen, dann Kriminelle oder &#8220;St&ouml;rer&#8221; auf den Videokameras &ouml;ffentlicher Pl&auml;tze identifizieren zu k&ouml;nnen, ist nat&uuml;rlich genauso interessant f&uuml;r private Fotografen, die Urahne, Gro&szlig;mutter, Mutter und Kind auf den Fotos der Digitalkamera, bekanntlich sind es bei erfolgreichen Hobbyknipsern schnell Zehntausende, herausfischen wollen.</p>
<div id="attachment_163" class="wp-caption alignright" style="width: 248px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/alt-und-jung.jpg"><img class="size-full wp-image-163 " title="alt und jung" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/alt-und-jung.jpg" alt="zu Recht als derselbe identifiziert: Schulfoto und Klassentreffen" width="238" height="129" /></a><p class="wp-caption-text">zu Recht als derselbe identifiziert: Schulfoto und Klassentreffen</p></div>
<p>Da&szlig; es nicht das gleiche ist, dies mit den f&uuml;nfzig oder hundert Fotos zu machen, die man in einer Galerie hochgeladen hat, haben die Nutzer Google anscheinend schnell klargemacht. Daf&uuml;r kann man zu Hause nicht auf &#8220;Cloud Computing&#8221; zugreifen, sondern hat nur die eigenen 1-4 Kerne, die in einem PC so rechnen. Unsere Beispielsammlung von 20.000 Fotos wurde auf einem Single-Core w&auml;hrend mehr als 36 Stunden bearbeitet. Das mu&szlig; man wissen, aber das ist nat&uuml;rlich eine einmalige Leistung, die im Hintergrund abl&auml;uft.</p>
<div id="attachment_164" class="wp-caption alignleft" style="width: 256px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/verst&auml;ndlich-geirrt.jpg"><img class="size-full wp-image-164  " title="verst&auml;ndlich geirrt" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/verst&auml;ndlich-geirrt.jpg" alt="begreiflich, da&szlig; Picasa an solchen Bildern scheitert" width="246" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">begreiflich, da&szlig; Picasa an solchen Bildern scheitert</p></div>
<p>Was im Vordergrund abl&auml;uft, und wirklich beeindruckt, ist das Lernen des Systems. Unsere Sammlung hat einige Knackn&uuml;sse: neben einem knappen Jahrzehnt Digitalfotografie sind auch gescannte Papierbilder aus drei Jahrhunderten dabei, viele Bilder zeigen Lisa, 5, und Christian, 3, die in ihren biometrischen Merkmalen nat&uuml;rlich &auml;hnlich sind, und die zudem auch als Lisa, 1, und Christian, 1, als Lisa, 2, und Christian, 2, vertreten sind, dazu Fotos, die auch den Papi und die Mami als Dreij&auml;hrige zeigen.</p>
<div id="attachment_167" class="wp-caption alignright" style="width: 379px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/Gesicht-erkannt.jpg"><img class="size-full wp-image-167 " title="Gesicht erkannt" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/Gesicht-erkannt.jpg" alt="am&uuml;sant, aber logisch: Picasa erkennt eben Gesichter..." width="369" height="129" /></a><p class="wp-caption-text">am&uuml;sant, aber logisch: Picasa erkennt eben Gesichter...</p></div>
<p>Die Software l&auml;uft brav los, und man kann sie w&auml;hrend ihres Arbeitsprozesses st&auml;ndig &#8220;lehren&#8221;, was sofort in ihre Ergebnisse einflie&szlig;t. Am Anfang gibt es nur einen Ordner mit Unbekannten. Man markiert ein Gesicht und gibt ihm einen Namen. Sofort hat Picasa ein ganzes B&uuml;ndel von Gesichtern identifiziert, bei denen es sich sicher ist, da&szlig; sie zu dieser Person geh&ouml;ren, und einen Kreis von Kandidaten, die mit H&auml;kchen/Kreuzchen best&auml;tigt oder abgew&auml;hlt werden k&ouml;nnen. Nach k&uuml;rzester Zeit zeigt Picasa, was er kann: bei Mami irrt es sich fast nie, auch nicht bei Papi, die beiden Kinder werden erwartungsgem&auml;&szlig; recht h&auml;ufig verwechselt, da gibt es viel zu korrigieren. Mit der Zeit gewinnt die Software an Erfahrung, und die Treffer werden besser. Immer &ouml;fter mu&szlig; der Anwender selbst genau hinschauen, ins Vollbild herauszoomen, ist erstaunt, wo Picasa &uuml;berhaupt alles ein Gesicht entdeckt. St&ouml;rend sind die Fehler zweiter Ordnung: Bilder, die Picasa sicher zu identifizieren glaubt, sich aber irrt, die schl&auml;gt es gar nicht mehr zur Nachkontrolle vor, und man mu&szlig; eben doch noch alle durchsehen.</p>
<div id="attachment_165" class="wp-caption alignright" style="width: 255px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/wirklich-derselbe.jpg"><img class="size-full wp-image-165 " title="wirklich derselbe?" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/wirklich-derselbe.jpg" alt="was Picasa f&uuml;r denselben Menschen h&auml;lt, k&ouml;nnen wir oft nicht verstehen" width="245" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">was Picasa f&uuml;r denselben Menschen h&auml;lt, k&ouml;nnen wir oft nicht verstehen</p></div>
<p>In einer umfangreichen Fotosammlung lauern aber nat&uuml;rlich auch andere Herausforderungen: da sind Fotos vom Gemeindefest, der Krabbelgruppe und dem Kindergarten, Dutzende und Aberdutzende Gesichter aus Menschenansammlungen springen dem Anwender entgegen, die meisten v&ouml;llig unbekannt, sie k&ouml;nnen &#8220;ignoriert&#8221; werden, tauchen aber leider immer wieder mal auf: hartn&auml;ckig versucht Picasa, mir Krabbelgruppenkinder als &#8220;Kuckuckskinder&#8221; wieder und wieder unterzuschieben, habe ich es gelehrt, da&szlig; dies nicht Lisa ist, versucht es prompt sein Gl&uuml;ck, ob es dann nicht vielleicht doch Christian sei.</p>
<div id="attachment_168" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/biometrische-Nase.jpg"><img class="size-full wp-image-168 " title="biometrische Nase" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/biometrische-Nase.jpg" alt="hier hat sich Picasa von einem herausragenden biometrischen Merkmal t&auml;uschen lassen" width="250" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">hier hat sich Picasa von einem herausragenden biometrischen Merkmal t&auml;uschen lassen</p></div>
<p>Traurig wird es gegen Ende: Picasa hat jetzt immmer weniger Vorschl&auml;ge, und da sind immer noch 16.000 &#8220;Unbekannte&#8221;, teilweise gruppiert, aber eben falsch gruppiert, man mu&szlig; also die Gruppen expandieren und die Fotos alle einzeln ansehen. Anscheinend geht es bergab, wenn die Personen nicht in die Kamera schauen, ein Teilaspekt &#8220;Profilfotos&#8221; wird noch gelernt, ist aber sehr fehlerbehaftet, Personen, die irgendwohin schauen (Kinder schauen aus der Erwachsenen-Kameraperspektive fast immer &#8220;nach unten&#8221;), werden sehr schlecht erkannt.</p>
<div id="attachment_166" class="wp-caption alignright" style="width: 252px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/schief-geguckt.jpg"><img class="size-full wp-image-166 " title="schief geguckt" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/schief-geguckt.jpg" alt="gro&szlig;e Probleme kriegt, wer nicht in die Kamera guckt" width="242" height="129" /></a><p class="wp-caption-text">gro&szlig;e Probleme kriegt, wer nicht in die Kamera guckt</p></div>
<p>Menschen machen Fehler, Maschinen tun das auch, wenn es um solche Unsch&auml;rfebereiche wie Gesichtserkennung geht, aber sie machen ganz andere Fehler. Jung oder alt, lange oder kurze Haare, Brillen, Bart dran oder ab, Karnevalskost&uuml;me &#8211; das durchschaut die Maschine alles. Daf&uuml;r scheitert sie an simplen Herausforderungen, die dem Menschen nicht passiert w&auml;ren, wie z. B. mal zu schauen, ob der Kandidat f&uuml;r Bild X zu diesem Zeitpunkt &uuml;berhaupt schon geboren war (aber gut, Kamerauhren k&ouml;nnten falsch eingestellt sein), oder zu erkennen, da&szlig;, wenn Lisa links im Bild ist, der Kopf rechts im selben Bild einfach nicht auch Lisa sein kann.</p>
<p>Nat&uuml;rlich hat sich auch sonst einiges getan, so kann man seine Bilder jetzt mit Google Earth &#8220;geotaggen&#8221;, und weiterhin kostenlos Webalben hochladen, bloggen, Belichtung und rote Augen korrigieren (was dem Photoshop die &#8220;intelligente Autokorrektur&#8221;, hei&szlig;t hier originellerweise wie in der Suchmaschine &#8220;auf gut Gl&uuml;ck&#8221;&#8230;) und was im Google-Universum noch so geht. Der Konkurrent ist Photoshop Elements 7,  dort ist f&uuml;r 69,95 € neben der Albensoftware der bekannte Editor enthalten, die Gesichtserkennung soll vergleichbar sein. Wer nur seine Fotos angucken und minimale Korrekturen machen will, der mu&szlig; eigentlich nicht bezahlen.</p>
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		<title>Die SPD, Ajax und das fl&#252;chtige Impressum</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 17:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[(X)HTML]]></category>
		<category><![CDATA[Ajax]]></category>
		<category><![CDATA[Browser und andere User Agents]]></category>
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		<category><![CDATA[Manöverkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer k&#246;nnte wohl eine Partei wg. eines Impressumfehlers abmahnen? Eine andere Partei? Oder gilt das UWG nicht zwischen Parteien? Wir kleinen Unternehmer, die in st&#228;ndiger Angst vor findigen Abmahnern leben, wissen genau, da&#223; wir auf unser Impressum achten m&#252;ssen. Leicht erreichbar mu&#223; es sein, maximal einen Klick entfernt, ist der ungef&#228;hre Konsens der Rechtsprechung. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer k&ouml;nnte wohl eine Partei wg. eines Impressumfehlers abmahnen? Eine andere Partei? Oder gilt das <acronym title="Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb">UWG</acronym> nicht zwischen Parteien?</p>
<p>Wir kleinen Unternehmer, die in st&auml;ndiger Angst vor findigen Abmahnern leben, wissen genau, da&szlig; wir auf unser Impressum achten m&uuml;ssen. Leicht erreichbar mu&szlig; es sein, maximal einen Klick entfernt, ist der ungef&auml;hre Konsens der Rechtsprechung.</p>
<p>Die SPD hat sich f&uuml;r ihre Website <a href="http://www.wahlkampf09.de/">wahlkampf09.de</a> etwas ganz Tolles ausgedacht: Man kann sich dort als Unterst&uuml;tzer eintragen. Die Unterst&uuml;tzer sind auf der Startseite aufgelistet. 14.086 sind es heute. Die sind alle aufgelistet? Jawohl, mit einem schicken Trick. Angezeigt werden nur ein oder zwei Hunderter, und immer wenn man zum unteren Bildschirmrand scrollt, werden welche nachgeladen. Das besorgt Ajax, das ist heutzutage keine Hexerei.</p>
<p><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/07/wahlkampf09.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-158" title="wahlkampf09" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/07/wahlkampf09.png" alt="wahlkampf09" width="450" height="374" /></a></p>
<p>Nur: am unteren Rand der Website, in der Fu&szlig;zeile, steht der Link zum Impressum. Man sieht ihn jeweils kurz dort aufscheinen, aber ehe man draufklicken kann, ist er weiter nach unten verschwunden. Man kennt das aus einem Flash-Werbebanner &#8220;klicke auf den Affen, um zu gewinnen&#8221; &#8211; und der Affe ist immer da, wo der Mauszeiger gerade nicht ist. Die Fu&szlig;zeile h&auml;lt nicht eher an, ehe nicht alle 14.086 Unterst&uuml;tzer geladen sind. Ein leicht erreichbares Impressum ist damit nicht gew&auml;hrleistet&#8230;</p>
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		<title>WordPress 2.8 &#8211; nichts Neues unter der Sonne? (Update)</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 17:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[WordPress ist in der neuen Version 2.8 erschienen, auch die deutschen Editionen sind heraus. Das Auto-Update funktioniert einwandfrei, mit den &#252;blichen Plugins gab es keine Probleme (andere Anwender haben auf dem Gebiet anderes berichtet). Doch stellt sich dem durchschnittlichen Anwender die Frage: qui bono &#8211; wem nutzt es? Matt schreibt zu diesem Thema, da&#223; man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WordPress ist in der neuen Version 2.8 erschienen, auch die deutschen Editionen sind heraus. Das Auto-Update funktioniert einwandfrei, mit den &uuml;blichen Plugins gab es keine Probleme (andere Anwender haben auf dem Gebiet anderes berichtet).</p>
<div id="attachment_149" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/06/2.8.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-149" title="2.8" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/06/2.8-150x150.jpg" alt="Bilderupload funktioniert wieder" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Bilderupload funktioniert wieder</p></div>
<p>Doch stellt sich dem durchschnittlichen Anwender die Frage: <em>qui bono</em> &#8211; wem nutzt es? Matt schreibt zu diesem Thema, da&szlig; man den Widgets-Bereich ganz neu erstellt hat, der sieht auch wirklich neu aus, aber wie oft ziehen Sie Ihre Widgets hin und her? Dann folgen zehntausend kleine und kleinste Sachen, und 790 geschlossene Bugs, und schlie&szlig;lich die vielversprechende Aussage &#8220;WordPress 2.8 is way faster to use&#8221; &#8211; WordPress 2.8 solle (im Adminbereich) erheblich schneller laufen. Nun ja, zuletzt lief es ja erheblich langsamer, weil <a href="http://www.arbsware.de/2009/06/05/google-gears-und-wordpress-lassen-firefox-abstuerzen/">fehlendes Zusammenspiel mit Google Gears uns zwang, dieses zu deaktivieren</a>.</p>
<p>Der Bug wurde geschlossen, Gears sind wieder im Rennen, und das allein macht es nat&uuml;rlich schneller, aber auch den Vergleich schwierig. Und: Vielbenutzer m&ouml;gen bedenken, da&szlig; sie erst <em>jedes </em>ihrer Blogs aktualisieren m&uuml;ssen, ehe sie Googles Getriebe wieder zuschalten, denn sonst werden die anderen abst&uuml;rzen!</p>
<p>Zuletzt f&auml;llt es dem oberfl&auml;chlichen Betrachter auf, da&szlig; wieder viele Dialoge ins Englische zur&uuml;ckgefallen sind, &#8220;Visit Site&#8221; hier und &#8220;Add new&#8221; da, das sind banale Details, aber sie passen zur alten Weisheit: Du kannst auch auf 2.8.1 warten&#8230; Angek&uuml;ndigt, aber immer noch nicht funktionierend auch das automatische Umstellen zwischen Sommer- und Winterzeit. Das kann doch wirklich nicht so schwer sein!</p>
<p><em><strong>Updates: </strong></em>Anscheinend kann das automatische Update auf gewisse Weisen fehlschlagen. So berichtet WordPress-Deutschland von <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2009/06/15/warnhinweise-zum-update-auf-wordpress-28.html">v&ouml;llig fehlgeschlagenen Updates</a>, mir selbst passierte bisher 2x beim Update-Marathon, da&szlig; ein Blog anschlie&szlig;en in puncto Sprachversion hakte (s. o.) &#8211; dieselben Blogs melden dann im Adminbereich weiter <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2009/06/15/nochmal-updaten-auf-28.html">hartn&auml;ckig, sie seien noch nicht up-to-date</a> (&#8220;Sie benutzen WordPress 2.8 &#8211; Aktualisiern [sic] auf 2.8&#8243;). Es ist noch unklar, ob beides, Sprache und Version, zusammenh&auml;ngt. Es ist nicht neu, zeigt sich hier aber wieder: <em><strong>Sichern, da&szlig; die Schwarte kracht! </strong></em>Aber auch Detailverbesserungen sind zu sehen: so kann das RSS-Widget jetzt endlich mit Umlauten umgehen, und man kann nicht ben&ouml;tigte Plugins gleich l&ouml;schen, statt sie nur zu deaktivieren &#8211; endlich kann man auch &#8220;Hello Dolly&#8221; loswerden, das ja entgegen dem Codex kein eigenes Verzeichnis hatte!</p>
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		<title>Google Gears und WordPress lassen Firefox abst&#252;rzen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 10:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Browser und andere User Agents]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Google Gears]]></category>
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		<description><![CDATA[WordPress-Nutzer weltweit, sowohl solche mit eigenen Installationen als auch die auf wordpress.com, sind dankbar f&#252;r die Beschleunigung ihrer Adminseiten durch Google Gears, eine Beschleunigungs/Caching-L&#246;sung, die z. B. in Firefox l&#228;uft. Lief, mu&#223; es leider in diesen Tagen hei&#223;en. Denn das aktuelle Update von Gears, 0.5.21 erlaubt es den WordPress-Nutzern nicht mehr, Bilder zu ihren Artikeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WordPress-Nutzer weltweit, sowohl solche mit eigenen Installationen als auch die auf wordpress.com, sind dankbar f&uuml;r die Beschleunigung ihrer Adminseiten durch Google Gears, eine Beschleunigungs/Caching-L&ouml;sung, die z. B. in Firefox l&auml;uft.</p>
<p>Lief, mu&szlig; es leider in diesen Tagen hei&szlig;en. Denn das aktuelle Update von Gears, 0.5.21 erlaubt es den WordPress-Nutzern nicht mehr, Bilder zu ihren Artikeln hochzuladen, es l&auml;&szlig;t den Browser mit Carachos abst&uuml;rzen.</p>
<p>Der aktuelle Workaround lautet: Das Add-On Google Gears deaktivieren (in Extras | Add-Ons <em>komplett </em>deaktivieren, es reicht nicht, eine einzelne Website aus den Gears-Optionen herauszunehmen!), und abwarten. Der <a href="http://code.google.com/p/gears/issues/detail?id=881">Bug ist gestellt</a> und wird sicher prompt bearbeitet werden. Bis dahin stellen in den Foren die ersten Anwender die Sinnfrage: Was genau tat doch gleich Google Gears &uuml;berhaupt f&uuml;r mich? Nun, der Autor merkt schon, da&szlig; die Administration von WordPress schleppender l&auml;uft, seit es ausgeschaltet ist. Aber es stimmt, es gibt erst sehr wenige Gears-beschleunigte Sites.</p>
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		<title>Twitter: traue keinem kurzen URL</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 09:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Browser und andere User Agents]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Twitter mu&#223; man mit 140 Zeichen auskommen, um sich der Welt mitzuteilen. Eine logische Folge ist das Aufbl&#252;hen von URL-Verk&#252;rzungsdiensten. Schon lange hatten wir mit tinyurl.com zu tun, doch gemessen an den heute &#252;blichen Diensten bit.ly, is.gd und u.nu ist eine tiny URL alles andere als tiny, also klein. Diese Dienste leiten einen vorhandenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Twitter mu&szlig; man mit 140 Zeichen auskommen, um sich der Welt mitzuteilen. Eine logische Folge ist das Aufbl&uuml;hen von URL-Verk&uuml;rzungsdiensten. Schon lange hatten wir mit <a href="http://tinyurl.com/">tinyurl.com</a> zu tun, doch gemessen an den heute &uuml;blichen Diensten <a href="http://bit.ly/">bit.ly</a>, <a href="http://is.gd/">is.gd</a> und <a href="http://u.nu/">u.nu</a> ist eine <em>tiny URL</em> alles andere als <em>tiny</em>, also klein.</p>
<p>Diese Dienste leiten einen vorhandenen Link weiter und bieten dem Twitter-Autor eine Abk&uuml;rzung an. Auch und gerade richtig lange Links mit vielen Parametern wie <a href="http://www.arbsware.de/2009/06/05/twitter-traue-keinem-kurzen-url/"><span id="sample-permalink">http://www.arbsware.de/2009/06/05/<span id="editable-post-name-full">twitter-traue-keinem-kurzen-url</span>/</span></a> werden auf eine T&uuml;tensuppe wie <a href="http://is.gd/OZvE">http://is.gd/OZvE</a> zusammengepre&szlig;t. Das ist einerseits ungemein praktisch, l&auml;&szlig;t aber andererseits einen alten Feind wieder aufleben: Gerade hatte sich auch bei durchschnittlich geschulten Anwendern das Bewu&szlig;tsein herausgebildet, einen Link erst zu &uuml;berfahren und unten auf der Statuszeile mal vorsichtig zu schielen, wo er denn wohl hinf&uuml;hren werde, ehe man gleich draufklickt &#8211; jetzt erhalten wir Links, denen man &uuml;berhaupt nicht ansehen kann, was da auf mich zukommen wird, die versprochene Information oder ein Virus oder Kinderporno. Und wir erinnern uns an den aktuellen Stand der Gesetzesdebatte zum sog. virtuellen Stopschild: Wer unbedarft auf ein solches Stopschild aufl&auml;uft, hinter dem sich vielleicht Kinderpornographie verbirgt, vielleicht auch nicht, der wird bereits beim BKA gespeichert und ist damit f&uuml;r die Zukunft potentiell mit einem Verdacht gebrandmarkt, der auch ohne Urteil zu sofortiger gesellschaftlicher &Auml;chtung f&uuml;hrt.</p>
<p>Damit gilt auch in der Twitter-Welt: Augen auf, wenn man einen Twitterer nicht kennt, &uuml;berlege man zweimal, ob man seinem Link traut. Im Zweifel f&uuml;hrt der Umweg &uuml;ber die Seite des Verk&uuml;rzungsdienstes, der die Langform des Kurzlinks gern verr&auml;t; es gibt auch entsprechende Plugins dazu.</p>
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