<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Arbsware Webdesign</title>
	<atom:link href="http://www.arbsware.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.arbsware.de</link>
	<description>gutes Webdesign geht preiswert</description>
	<lastBuildDate>Wed, 17 Aug 2011 11:57:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Google+ Showstopper</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2011/07/06/google-showstopper/</link>
		<comments>http://www.arbsware.de/2011/07/06/google-showstopper/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 08:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Browser und andere User Agents]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Plus]]></category>
		<category><![CDATA[Nokia]]></category>
		<category><![CDATA[Opera]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.arbsware.de/?p=248</guid>
		<description><![CDATA[Wenn ich in der &#214;ffentlichkeit unterwegs bin, beobachte ich manchmal interessiert, dass immer noch Menschen mit ihrem Handy telefonieren. Ich mache das fast gar nicht mehr. Ich bin damit online, nutze meine sozialen Netzwerke. Seit 6 Tagen nutze ich ein &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2011/07/06/google-showstopper/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich in der &Ouml;ffentlichkeit unterwegs bin, beobachte ich manchmal interessiert, dass immer noch Menschen mit ihrem Handy telefonieren. Ich mache das fast gar nicht mehr. Ich bin damit online, nutze meine sozialen Netzwerke.</p>
<p>Seit 6 Tagen nutze ich ein neues soziales Netzwerk, <a href="http://www.arbs.de/+">Google Plus</a>. Es entwickelt sich &auml;u&szlig;erst vielversprechend, es gibt Nutzer, die ihm in die Wiege voraussagen, es k&ouml;nne <em>Facebook</em> verdr&auml;ngen, zumindest f&uuml;r bestimmte Nutzerschichten.</p>
<p>Unten rechts l&auml;dt es mich ein, es doch auch au&szlig;erhalb meiner B&uuml;ror&auml;ume zu nutzen: <img class="alignleft size-full wp-image-249" title="Get Google+ for your mobile device" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2011/07/good-recommendation.jpg" alt="" width="186" height="73" /></p>
<p>Das klingt wie eine gute Idee, und sie pa&szlig;t ja auch zu meinem Nutzerverhalten.</p>
<p>Leider habe ich ein &#8220;dumb Smartphone&#8221;, ein <em>Nokia 5230</em>. Weil ich immer schon Nokia-Handys benutzt habe, setzte ich auch zuletzt auf diesen Hersteller, noch die Ideen des Telefonierens im Kopf, nicht die der Online-Nutzung. Auf diesem Gebiet ist Nokia n&auml;mlich leider abgeschlagen. Ist aber halb so wild, es gibt <em>Opera Mini</em>; der Mobilbrowser ist einer der besten und funktioniert nicht einfach nur tadellos, er h&auml;lt mit seinem bilderkleinskalierenden Proxy auch die Handyrechnung kurz.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-250" title="Nokia web only" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2011/07/nokia-web-only.jpg" alt="" width="640" height="140" /></p>
<p>Die sogenannte &#8220;Web-App&#8221; zu <em>Google+</em>, man hat das fr&uuml;her gern auch Website genannt, war ein hastig zusammengeschustertes Ding, Bilder liefen in den Text, aber man sagte sich, gut, das wird sicher besser. Immerhin haben derzeit auch die vielbesungenen iPhone-Nutzerinnen nichts anderes, Google hat erst mal nur eine App f&uuml;r Android im Kasten.</p>
<p>Es wurde nicht besser, sondern anders (schlechte Screenshots bitte zu entschuldigen).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-251" title="the path to trash" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2011/07/the-path-to-trash.jpg" alt="" width="640" height="377" /></p>
<p>Seit heute morgen sind wir Nutzer von <em>Opera Mini</em> von <em>Google+</em> ausgesperrt. Nur noch <em>Chrome</em>, <em>IE</em>, <em>Firefox</em> und <em>Safari</em>, alle nicht eben bekannt als Entwickler von Mobilbrowsern, werden kommentarlos unterst&uuml;tzt, der Link &#8220;Learn more&#8221; f&uuml;hrt zu einem <em>Fehler 404</em>.</p>
<p>Was nun tun? Vor die Wahl gestellt, ihr Handy oder <em>Google+</em> wegzuwerfen, was w&uuml;rde die geneigte Leserin tun?</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-252" title="What would you do?" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2011/07/what-would-Jesus-do.jpg" alt="" width="640" height="452" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.arbsware.de/2011/07/06/google-showstopper/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pril schmeckt nach H&#228;hnchen: Social Media ist Nitroglycerin</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2011/05/19/pril-schmeckt-nach-hahnchen-social-media-ist-nitroglycerin/</link>
		<comments>http://www.arbsware.de/2011/05/19/pril-schmeckt-nach-hahnchen-social-media-ist-nitroglycerin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 19:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Pril]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.arbsware.de/?p=242</guid>
		<description><![CDATA[Sp&#228;testens durch den Film &#8220;Lohn der Angst&#8220;, in dem 1953 Yves Montand einen LKW voll Nitroglycerin durch Venezuela kutschierte, wei&#223; jeder, was es bedeutet, ohne Netz mit brandgef&#228;hrlichem Zeug zu hantieren. Nun ja, und Social Media, das ist ein bi&#223;chen &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2011/05/19/pril-schmeckt-nach-hahnchen-social-media-ist-nitroglycerin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sp&auml;testens durch den Film &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lohn_der_Angst">Lohn der Angst</a>&#8220;, in dem 1953 Yves Montand einen LKW voll Nitroglycerin durch Venezuela kutschierte, wei&szlig; jeder, was es bedeutet, ohne Netz mit brandgef&auml;hrlichem Zeug zu hantieren. Nun ja, und Social Media, das ist ein bi&szlig;chen auch wie Hantieren mit Nitroglycerin. Nur eben wieder mit Netz. Virale Kampagnen im Internet k&ouml;nnen phantastische Markenwertsteigerungen erzeugen &#8211; oder sie k&ouml;nnen eine Marke f&uuml;r eine bestimmte Zielgruppe, die gern vage als <em>Netzaffine </em>oder <em>Netzgemeinde </em>bezeichnet wird, vollst&auml;ndig verbrennen.</p>
<p>Deshalb sollte an unbedingt jemand fragen, der sich damit auskennt, erst recht wenn man ein nicht ganz kleiner Konzern ist (Henkel ist n&auml;mlich nicht ganz unbedeutend, auch wenn sie <a href="http://www.arbs.de/2011/05/02/das-dorf-vor-dem-esc/">aus einem Dorf</a> kommen&#8230;).</p>
<div id="attachment_244" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-244" title="H&auml;hnchenflasche" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2011/05/H&auml;hnchenflasche.jpg" alt="" width="200" height="409" /><p class="wp-caption-text">Ein Spitzenentwurf, der nicht laufen durfte</p></div>
<p>Henkel geh&ouml;rt Pril, und Pril hat eine Social Media Kampagne gemacht, bei der Nutzer Prilflaschen frei designen konnten. Lanciert wurde das Baby &uuml;ber Facebook, beworben werden sollte es u. a. &uuml;ber <a href="http://www.trigami.com/">Trigami</a>. Und anscheinend haben sie sich jemand anvertraut, der die enorme Brisanz, die so ein klangvoller Markenname ausl&ouml;sen kann, also eben die einer Ladung Nitroglycerin, nicht absch&auml;tzen konnte.</p>
<p>Ich k&uuml;rze mal ab: Die Resonanz war gr&ouml;&szlig;er als erwartet, so dass die Trigami-Kampagne mal gleich wieder storniert wurde. Die erfolgreichen Entw&uuml;rfe waren nicht gef&auml;llig, &#8220;schmeckt lecker nach H&auml;hnchen&#8221; ist das krasseste Beispiel, man kann eben nicht mit denselben Ideen, die eben die Netzgemeinde originell findet, in die Hausfrauenregale der Superm&auml;rkte gehen. Es gab (wohl) Klick- und Like-Betrug. Also wurde das Voting ganz offiziell von Hand ausgelichtet, danach waren brave und vorher unbekannte Entw&uuml;rfe vorn. W&auml;hler und Teilnehmer waren emp&ouml;rt. Eine Jury w&auml;hlte jetzt zuletzt aus den neuen Top Ten auch noch die langweiligstm&ouml;glichen Flaschen aus. Verzweifelte Community-Manager tippten mit schwitzenden Fingern &#8220;bleibt sachlich!&#8221; in die Tastaturen, doch ohne Chance. Das, was sich dann gern ein <abbr title="Sturm der Entr&uuml;stung">Shitstorm</abbr> nennt, war der Lohn f&uuml;r diesen <abbr title="totales Versagen, sehr schlechte Idee">Megafail</abbr>.</p>
<p>F&uuml;r mich bleibt die Frage: Kann man diese Herde wilder Bisons, wenn sie sich einmal zu einer Stampede zusammengefunden hat, &uuml;berhaupt noch kontrollieren? Und kann man kontrollieren, <em>ob</em> sie dies tun wird? Ich wei&szlig; um Kampagnen, die im Netzsinne erfolgreich liefen, aber waren die auch erfolgreich im Sinne der Unternehmensziele? Waren sie das, was die mit der Idee sich urspr&uuml;nglich vorgestellt hatte? Wenn man als Produktmanager irgendwann nur noch mit dem Strom schwimmen kann, um nicht unterzugehen (<a href="http://www.google.de/webhp?hl=de#sclient=psy&amp;hl=de&amp;biw=1680&amp;bih=927&amp;site=webhp&amp;source=hp&amp;q=%22der+Brigitte%22&amp;fp=8f0eb36d3b6e853e">googeln Sie mal &#8220;der Brigitte&#8221; (sic)</a>), dann ist das eben Nitroglycerin, dann kann es gelingen, das Beste draus zu machen. Oder es kann hochgehen und alles mit sich rei&szlig;en. <em>Swimming with sharks, dancing with the enemy.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.arbsware.de/2011/05/19/pril-schmeckt-nach-hahnchen-social-media-ist-nitroglycerin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Standardeinrichtungen eines Standard-PC</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2011/05/13/standardeinrichtungen-eines-standard-pc/</link>
		<comments>http://www.arbsware.de/2011/05/13/standardeinrichtungen-eines-standard-pc/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 May 2011 09:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Browser und andere User Agents]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Windows XP]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.arbsware.de/?p=239</guid>
		<description><![CDATA[Wenn eine Systeminstallation recht verborkt ist, und sich am ehesten ein Clean-Install lohnt, steht man vor einigen Entscheidungen. Im Beispiel nutzen wir immer noch Windows XP, das erste ausgereifte und deshalb noch nicht &#252;berholte Betriebssystem von Microsoft. In einem bekannten &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2011/05/13/standardeinrichtungen-eines-standard-pc/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine Systeminstallation recht verborkt ist, und sich am ehesten ein Clean-Install lohnt, steht man vor einigen Entscheidungen. Im Beispiel nutzen wir immer noch Windows XP, das erste ausgereifte und deshalb noch nicht &uuml;berholte Betriebssystem von Microsoft.</p>
<p>In einem bekannten Ego-Shooter Computerspiel steht der Held auf einer freien Ebene, umgeben von Unmengen Waffen, Munition, Medikits, scheinbar ein spielerisches Schlaraffenland, er muss sie nur aufheben. Sofort entdeckt er jedoch, dass er gleichzeitig von Unmengen von Monstern angegriffen wird und stirbt, ehe er &#8220;Uncle&#8221; sagen kann, wenn er sich nicht nach einem ganz bestimmten Schema bewaffnet. Er braucht viele Versuche, dies herauszufinden.</p>
<p>Letztlich ganz &auml;hnlich geht es uns, dem XP-Benutzer, am Ende des routinem&auml;&szlig;igen Installationsvorgangs beim Herstellen der Internetverbindung: Auch hinter der Firewall eines Routers und der aktivierten Personal Firewall (wir gehen hier von einer Service-Pack-3-CD aus) steht der frisch aufgesetzte Rechner jungfr&auml;ulich und schutzlos da &#8211; und wird sofort hundertfach aus dem Internet angegriffen (das wird n&auml;mlich jeder PC in jeder Sekunde, wenn er anst&auml;ndig konfiguriert ist, merkt man es nur nicht). Jetzt kommt es darauf an, die Waffen, die im Internet herunterladbaren Tools und Zubeh&ouml;re, in der richtigen Reihenfolge aufzunehmen. Hier ist meine:</p>
<p><em>Herstellen der Benutzbarkeit</em> &#8211; idealerweise ist die Erstinstallation (&#8220;firstrun&#8221;) schon so weit, dass die wichtigsten Dinge alle funktionieren, also <em>Grafik-</em> und <em>Netzwerktreiber</em>. Alles weitere kann sp&auml;ter kommen. Manchmal sieht es nach dem Start aber so aus, dass man noch gar nicht arbeiten kann, weil die Grafikkarte nicht erkannt wurde, oder das WLAN verschl&uuml;sselt ist. Das muss nat&uuml;rlich als allererstes gerichtet werden.</p>
<p><em>Aktivierung </em>- eine Menge der wichtigen Downloads von der Microsoft-Website bekommen wir nur mit laufender Aktivierung. Ich gehe davon aus, dass wir eine legale Kopie installieren, deshalb k&ouml;nnen wir sie genausogut beim ersten Vorschlag &uuml;ber das Internet aktivieren. Es geht blitzschnell, und es werden keine Fragen gestellt.</p>
<p><em>Browser und Antivirentool </em>- unser frischer Rechner hat kein Antivirentool, denn das ist bei Microsoft nicht serienm&auml;&szlig;ig, und er hat immer noch den Internet Explorer 6 (<a title="6 reasons why IE6 must die" href="http://davidwalsh.name/6-reasons-why-ie6-must-die">IE6 must die!</a>). Dass eins der ersten automatischen Updates der Internet Explorer 8 ist, zeigt, dass Microsoft das wei&szlig;. Aber bis zu den automatischen Updates k&ouml;nnen wir nicht warten! Splat! Bamm! Wham! Angriffe laufen <em>jetzt</em>! Deswegen sind die ersten 2 Websites, die ich aufrufe, <a title="Mozillas freier und kostenloser Browser" href="http://www.mozilla.com/de/firefox/">Mozillas Firefox</a> und <a title="Microsofts kostenloses Viren- und Spywareschutzpaket" href="http://www.microsoft.com/de-de/security_essentials/default.aspx">Microsofts Security Essentials</a> (zul&auml;ssige Alternativen sind <a title="ein weiterer kostenloser Browser" href="http://www.opera.com/">Opera</a> und <a title="Aviras werbefinanziertes Antivirenprogramm f&uuml;r Privatnutzer" href="http://www-free-av.de/">Aviras Free-AV</a>, das hat immer auch mit Geschmack zu tun). Welchen dieser beiden Schritte vor dem anderen? Das ist ein wenig eine Glaubensfrage. Aber: Es ist ganz wichtig, dass wir <em>keine andere als diese absolut vertrauensw&uuml;rdigen Sites</em> aufrufen, solange dieser grundlegende Schutz nicht hergestellt ist. Wer nebenher schon mal im IE6 Facebook &ouml;ffnet, w&auml;hrend sich das Antivirentool noch aktualisiert, hat das Problem nicht verstanden (au&szlig;erdem unterst&uuml;tzt Facebook nicht mehr den IE6&#8230;).</p>
<p><em>Wichtige Updates </em>- eventuell hat inzwischen schon die Funktion &#8220;automatische Updates&#8221; damit angefangen, ansonsten helfen wir ihr auf die Spr&uuml;nge, indem wir <a href="http://www.update.microsoft.com/">Microsoft Update</a> aufrufen. Dort warten <em>ann&auml;hernd hundert wichtige Updates</em> auf uns, darunter der Internet Explorer 8, mit dem ich aus pers&ouml;nlicher &Uuml;berzeugung trotzdem nirgendwo anders als auf Microsoft Update gehen w&uuml;rde &#8211; und auch nur, weil es dort mit Firefox nicht passabel klappt. Nach diesem ersten Durchlauf kommen etliche optionale, aber sinnvolle Updates auf uns zu, z. B. der aktuelle <em>Mediaplayer</em>, <em>Windows Search</em>, das <em>.NET Framework</em>. Diese bedingen neue, wichtige Updates &#8211; ein Teufelskreis beginnt, der einen halben Tag dauern und ein halbes Dutzend Neustarts enthalten kann.</p>
<p>Erst jetzt haben wir die <em>Grundvoraussetzungen f&uuml;r sicheres Surfen</em> erf&uuml;llt: <em>Firewall</em>, <em>Updates</em>, <em>Antivirenschutz </em>ist das Trio, das Microsoft empfiehlt, ein <em>geeigneter Browser</em> ist meine unbedingte pers&ouml;nliche Erg&auml;nzung. Erst jetzt k&ouml;nnen wir beginnen, den PC benutzbar einzurichten. Was es dazu braucht, ist stark geschmacksabh&auml;ngig, hier meine Empfehlungen:</p>
<p>Ohne den <a title="Adobe PDF Reader" href="http://www.adobe.com/de/products/reader.html">Adobe Reader</a>, ein <a title="7-ZIP, ein freies Kompressionsprogramm" href="http://www.7-zip.org/">ZIP-Kompressionsprogramm</a> und einen <a title="Irfanview, ein schneller, kostenloser Bildbetrachter" href="http://irfanview.de/">Bildbetrachter</a> kommt niemand nirgendwohin. Der Browser ben&ouml;tigt <a href="http://get.adobe.com/de/flashplayer/">Flash</a> und das Surfvergn&uuml;gen steigt mit einem <a title="Adblock Plus blendet Werbung aus" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/adblock-plus/">Werbeblocker</a>. Produktiv wird es mit einem <a title="Mozillas Thunderbird, ein freies E-Mail-Programm" href="http://www.mozillamessaging.com/de/thunderbird/">E-Mailprogramm</a> und einer <a title="OpenOffice, eine freie Office-Suite, kompatibel mit Microsoft Office" href="http://www.openoffice.org/">Office-Suite</a>, f&uuml;r beides muss man kein Geld ausgeben. Nach der Installation jedes Tools muss es auf Updates gepr&uuml;ft werden! Ja, z. B. der Adobe Reader wird manchmal nur per Update gepatcht, und das OpenOffice bringt nicht immer die aktuelle Java-Version mit sich. Das ist die Minimalkonfiguration, mit der ich einen PC &uuml;bergeben w&uuml;rde.</p>
<p>Ein abschlie&szlig;ender Test beim <a title="heise Security Scan" href="http://www.heise.de/security/dienste/Der-Scan-1106674.html">Scan von heise/Secunia</a> sollte nichts Unklares aufzeigen.</p>
<p><em>Sicherheit f&uuml;r Paranoiker</em> &#8211; das muss doch noch viel sicherer gehen? Ja, wenn man die genannten Anwendungen <em>von einem sicheren PC aus </em>auf einen <em>USB-Stick </em>l&auml;dt und unserem Kandidaten einimpft, <em>bevor </em>man ihn &uuml;berhaupt ans Internet anschlie&szlig;t. Aktivierung in dem Fall per Telefon. Theoretisch kann man das nicht nur mit Firefox und Antivirus machen, sondern sogar mit den dr&ouml;lfzig Updatepaketen, Microsoft bietet sie alle einzeln zum Download an. Aber nein, ich will mir nicht die Liste zusammengoogeln, welche Dateien und Downloadlinks das sind. Und nat&uuml;rlich muss der PC, der dabei als Basis dient, selbst v&ouml;llig verl&auml;sslich sein&#8230;</p>
<p>Ist es da nicht besser, gleich Windows 7 / gleich einen neuen PC zu nehmen? Das ist eine Abw&auml;gungsfrage. Ich finde XP ausgereift, nicht &uuml;berholt, obwohl es ein ganzes Jahrzehnt alt ist. Der <em>Extended Support</em> wird bis 2014 laufen. Aber: nach dem Rohrkrepierer <em>Vista</em>, den niemand seri&ouml;serweise empfehlen d&uuml;rfte, ist mit <em>Windows 7</em> jetzt nat&uuml;rlich ein w&uuml;rdiger Nachfolger im Sortiment, der echte Verbesserungen enth&auml;lt, und mit dem Internet Explorer 9, den es nicht mehr f&uuml;r XP gibt, auch aufgezeigt, wohin der Hase l&auml;uft. Zwischen jetzt und 2014 muss sich also der Anwender entscheiden. Doch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man bis dahin auch mal wieder einen neue PC gekauft hat, der eine neue Windows-Lizenz mitbrachte. Und nat&uuml;rlich ist da noch <a href="http://www.ubuntu.com/">Ubuntu</a>, das komplett freie Betriebssystem, das regelm&auml;&szlig;ig gepflegt und aktualisiert wird&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.arbsware.de/2011/05/13/standardeinrichtungen-eines-standard-pc/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Akismet und Schwarmintelligenz: Hallo Peter Schaar</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2011/03/03/akismet-und-schwarmintelligenz-hallo-peter-schaar/</link>
		<comments>http://www.arbsware.de/2011/03/03/akismet-und-schwarmintelligenz-hallo-peter-schaar/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 12:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Akismet]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarmintelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.arbsware.de/?p=235</guid>
		<description><![CDATA[Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, k&#246;nnen zusammen das Gesicht der Welt ver&#228;ndern. Peter Schaar, der Bundesdatenschutzbeauftragte, hat sich in seinem Kampf gegen b&#246;sen Datenklau unter anderem Google Analytics vorgenommen. Dieses kleine Werkzeug des &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2011/03/03/akismet-und-schwarmintelligenz-hallo-peter-schaar/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, k&ouml;nnen zusammen das Gesicht der Welt ver&auml;ndern.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.bfdi.bund.de/cln_136/Vorschaltseite_DE_node.html">Peter Schaar</a>, der Bundesdatenschutzbeauftragte, hat sich in seinem Kampf gegen b&ouml;sen Datenklau unter anderem Google Analytics vorgenommen. Dieses kleine Werkzeug des gro&szlig;en Suchmaschinenanbieters hilft vielen Webseitenbetreibern, ihre Nutzer besser zu verstehen &#8211; oder sich einfach nur an der Zickzacklinie des Seitenzugriffs zu erfreuen. Leider liefert es alle seine Daten zu Hause bei Google ab, das ist au&szlig;erhalb des Wirkungskreises unserer Datenschutzgesetze, und wir wissen alle nicht so genau, was Google damit alles macht.</p>
<p>Schwarmintelligenz ist, wenn viele kleine Leute das Gesicht der Welt ver&auml;ndern. Wikipedia ist ein Beispiel f&uuml;r Schwarmintelligenz: Wenn Sie alles &uuml;ber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Justin_Bieber">Justin Bieber</a> wissen, oder &uuml;ber die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Issos">Schlacht bei Issos 333</a>, k&ouml;nnen Sie ins Fernsehquiz. Wenn aber viele Leute je ein bi&szlig;chen &uuml;ber den Jungen mit dem frisch abgeschnittenen Pony oder die altgriechische Keilerei wissen, k&ouml;nnen sie zusammen einen guten Wikipedia-Artikel produzieren. (Manche sagen, das ganze Internet sei ein einziges Beispiel f&uuml;r Schwarmintelligenz.) Lernende Computersysteme ohne menschliches Zutun sind auch solche Beispiele. Die werden zum Beispiel auch zur Spambek&auml;mpfung eingesetzt.</p>
<p><a href="http://akismet.com/">Akismet</a> ist ein solches Spambek&auml;mfungstool, es geh&ouml;rt zur bekannten Blogsoftware WordPress, und wird auch hier eingesetzt.</p>
<p>Damit viele kleine Computer zusammen eine Aufgabe erf&uuml;llen k&ouml;nnen, m&uuml;ssen sie Daten austauschen. Da Akismet ein amerikanisches Produkt ist, genau wie Google Analytics, liefert es seine Daten au&szlig;erhalb des Wirkungskreises unserer Datenschutzgesetze ab, und wir wissen alle nicht so genau, was Matt damit alles macht (au&szlig;er sehr wirkungsvoll Spam bek&auml;mpfen jedenfalls).</p>
<p>Deshalb <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2011/03/01/verwendung-von-akismet-in-deutschland-rechtlich-fragwuerdig-konsequenzen.html">k&ouml;nnte der Einsatz von Akismet ein Datenschutzproblem darstellen</a>, mit allen &uuml;blichen Folgen, also sowohl dem Zorn von Peter Schaar als auch Abmahnwahn.</p>
<p>Und das bringt ein neues Problem auf: Damit der Schwarm intelligenter wird als die Summe seiner Teile, mu&szlig; er untereinander kommunizieren. Und wenn jede Kommunikation, auch gewollte, immer gleich ein Datenschutzproblem ist, dann reden wir irgendwann nicht mehr miteinander. Mi&szlig;trauen hemmt Produktivit&auml;t. Wenn eine Untergruppe sich von der Gesamtheit abtrennt, profitiert sie nicht mehr vom Wissen des Schwarms. (Peter Schaar kann Akismet in der Welt nicht abschaffen, es wird weiter exisitieren. Wenn aber alle Deutschen es abschalten, lernt das System nichts mehr &uuml;ber deutschen Spam und kann ihn deshalb nicht mehr bek&auml;mpfen. Und wenn alle Deutschen auf das scheinbar harmlose Alternativprodukt <a href="http://antispambee.de/">Antispam Bee</a> springen, aber aus Datenschutzgr&uuml;nden keine Deutschen mehr an dessen Wissensquelle <a href="http://www.projecthoneypot.org/">Project Honey Pot</a> teilnehmen, wird das Alternativprodukt auch nicht mehr funktionieren.)</p>
<p>Das Beispiel Wikipedia ist denn auch nur scheinbar kein Datenschutzproblem, weil wir das &#8220;Datum&#8221;, n&auml;mlich die Tatsache, da&szlig; wir etwas von Justin Bieber oder 333 wissen, so bereitwillig preisgeben. Dabei ist auch diese Information schutzw&uuml;rdig&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.arbsware.de/2011/03/03/akismet-und-schwarmintelligenz-hallo-peter-schaar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stalking im Web 2.0: Runtastic</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2010/10/14/stalking-im-web-2-0-runtastic/</link>
		<comments>http://www.arbsware.de/2010/10/14/stalking-im-web-2-0-runtastic/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 18:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Runtastic]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.arbsware.de/?p=222</guid>
		<description><![CDATA[Wenn eine iPhone-Benutzerin joggen geht, begleitet sie oft eine App wie Runtastic (das wei&#223; auch heise), die ihre Schritte loggt, ihre Daten auswertet und ihr so hilft, ihre Form zu verbessern. Man kann diese Daten auch ver&#246;ffentlichen, um sie mit &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2010/10/14/stalking-im-web-2-0-runtastic/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine <em>iPhone</em>-Benutzerin <em>joggen </em>geht, begleitet sie oft eine App wie <a href="http://www.runtastic.com/">Runtastic</a> (das wei&szlig; auch <a href="http://www.heise.de/mobil/artikel/iPhone-und-Android-Apps-fuer-Ausdauersportler-1101944.html">heise</a>), die ihre Schritte loggt, ihre Daten auswertet und ihr so hilft, ihre <em>Form zu verbessern</em>.</p>
<p>Man kann diese Daten auch ver&ouml;ffentlichen, um sie mit befreundeten L&auml;uferinnen zu teilen. Und da beginnt, wie &uuml;berall in <em>sozialen Netzwerken </em>des <em>Web 2.0</em>, die schleichende Gefahr. Doch diesmal ist es eine neue Gefahr, eine reale, die <em>Ins Richtige Leben </em>her&uuml;berschwappt.</p>
<p>Ich selbst habe mich k&uuml;rzlich auch bei Runtastic angemeldet, und nach kurzem Angucken entedeckte ich durch Zufall einen Bereich, in dem ich die L&auml;ufe anderer Benutzer in Google Maps einsehen konnte. Und zwar nicht anonym, sondern mit ihrem Profil verbunden. Und da die Profildialoge suggestiv dazu verf&uuml;hren, seinen richtigen Namen anzugeben, hatte ich unversehens etwas wie dies hier:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-223" title="Runtastic f&uuml;r Stalker" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/10/Runtastic-f&uuml;r-Stalker.png" alt="" width="640" height="454" /></p>
<p>Ich habe diesen Screenshot anonymisiert, denn er war eben <em>nicht anonym</em>. Auf einen Blick sehe ich hier, da&szlig; eine <em>weibliche Joggerin </em>regelm&auml;&szlig;ig eine <em>abgelegene Waldstrecke </em>l&auml;uft. Ich sehe ihr <em>Foto </em>und ihren <em>Namen</em>, und den Rhythmus, an welchen Tagen sie dort anzutreffen ist. Mal schnell r&uuml;bergewechselt zum <em>Telefonbuch</em>, und ich habe ihre <em>Adresse</em>. Das Telefonbuch ist inzwischen so komfortabel, da&szlig; es f&uuml;r mich ungefragt ihr <em>Facebook-Profil</em> raussucht, den Wechsel dorthin brauche ich gar nicht mehr vorzunehmen. &#8220;Interests: Running&#8221; steht auch da, aber das wu&szlig;te ich inzwischen ja schon.</p>
<p>Es w&auml;re mir ein leichtes, als <em>Cyberstalker </em>jetzt Kontakt mit ihr aufzubauen, sie als Facebook-Freundin in einen Chat zu ziehen usw. &#8211; Ich k&ouml;nnte aber auch auf die <em>viel b&ouml;sere Idee </em>kommen, ihr an ihrer Laufstrecke <em>pers&ouml;nlich </em>aufzulauern. Es fehlt mir nur noch die Uhrzeit, die ist rasch ausgesp&auml;ht. So k&ouml;nnte Frau Sch. aus T. sich viel schneller als geahnt bei <em>Aktenzeichen XY </em>wiederfinden.</p>
<p>Das ist eine sehr reale Gefahr von Datenmi&szlig;brauch, sie scheint mir greifbarer als vieles, was ich mir bisher im Bereich Web 2.0 ausdenken konnte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.arbsware.de/2010/10/14/stalking-im-web-2-0-runtastic/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dann kann ich meinen Artikel ja gleich schreiben lassen</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2010/09/15/dann-kann-ich-meinen-artikel-ja-gleich-schreiben-lassen/</link>
		<comments>http://www.arbsware.de/2010/09/15/dann-kann-ich-meinen-artikel-ja-gleich-schreiben-lassen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 08:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Individualität]]></category>
		<category><![CDATA[Textwerkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Zemanta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.arbsware.de/?p=218</guid>
		<description><![CDATA[WordPress stellte mir einen neuen Dienst vor, der mich fassungslos machte: Zemanta. Ein Zemanta-Plugin in meinem Editor schaut mir beim Schreiben &#252;ber die Schulter und macht mir Vorschl&#228;ge zu meinem Artikel &#8211; andere Artikel, Fotos, Links, Tags -, die ich &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2010/09/15/dann-kann-ich-meinen-artikel-ja-gleich-schreiben-lassen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WordPress stellte mir einen neuen Dienst vor, der mich fassungslos machte: Zemanta. Ein Zemanta-Plugin in meinem Editor schaut mir beim Schreiben &uuml;ber die Schulter und macht mir Vorschl&auml;ge zu meinem Artikel &#8211; andere Artikel, Fotos, Links, Tags -, die ich dann gleich einf&uuml;gen kann.</p>
<p>Sehr bequeme und angenehme Idee. Sie kann meine Artikel umfassender und abwechslungsreicher gestalten, wurde ich umworben. <em><strong>Aber</strong></em> sie sind dann nicht mehr meine Artikel! Wenn ein Dienst mir das ganze Material zuschustert, statt da&szlig; ich mir mein Wissen selbst erarbeiten mu&szlig;, dann schreibe ich das, was der Dienst mir suggeriert.  Genau das gleiche n&auml;mlich, was alle anderen Zemanta-getriebenen Autoren zum selben Thema schreiben werden. Die aufgezeigten Fakten werden am Ende sogar meine Meinung beeinflussen.</p>
<p>Im Augenblick spare ich Arbeit.</p>
<p>Langfristig nehme ich meinen Artikeln und damit meinen Blogs meine Einzigartigkeit, meine Identit&auml;t &#8211; das, was sie f&uuml;r andere lesenswert macht. Dann kann mein Leser auch zu Spiegel Online gehen, kann ich auch gleich eine Textwerkstatt beauftragen, meine Artikel f&uuml;r mich zu schreiben. Es gibt sogar sicher Textwerkst&auml;tten, die das besser k&ouml;nnen als ich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.arbsware.de/2010/09/15/dann-kann-ich-meinen-artikel-ja-gleich-schreiben-lassen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Facebook, der Freundefinder und die Werbeaussagen</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2010/09/07/facebook-der-freundefinder-und-die-werbeaussagen/</link>
		<comments>http://www.arbsware.de/2010/09/07/facebook-der-freundefinder-und-die-werbeaussagen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 10:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.arbsware.de/?p=211</guid>
		<description><![CDATA[&#220;ber den Facebook-Freundefinder und den Datenschutz wurde schon viel geschrieben: Du gibst Facebook Zugriff auf deine eigenen E-Mail-Adre&#223;b&#252;cher, scheinbar damit es herausfindet, wie viele Kontakte du auf Facebook wiederfinden k&#246;nntest. Faktisch verschenkst du dabei deine komplette Datenbank, und Facebook geht &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2010/09/07/facebook-der-freundefinder-und-die-werbeaussagen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&Uuml;ber den Facebook-Freundefinder und den Datenschutz wurde schon viel geschrieben: Du gibst Facebook Zugriff auf deine eigenen E-Mail-Adre&szlig;b&uuml;cher, scheinbar damit es herausfindet, wie viele Kontakte du auf Facebook wiederfinden k&ouml;nntest. Faktisch verschenkst du dabei deine komplette Datenbank, und Facebook geht als erstes alle die an, die es gerade noch nicht kennt und versucht, sie <em>in deinem Namen</em> f&uuml;r Facebook zu werben.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-212" title="Facebook sagt, Imke hat" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Facebook-sagt-Imke-hat.png" alt="" width="224" height="177" />Klar, da&szlig; Marc Zuckerberg sich freuen w&uuml;rde, wenn jeder diesen Dienst unterschriebe. Deshalb findet man auch regelm&auml;&szlig;ig im Werbebereich rechts eine Empfehlung: &#8220;Thomas, probiere den Freundefinder aus&#8221; &#8211; man mag sich an &#8220;Ruf! Mich! An!&#8221; erinnert f&uuml;hlen. Damit das personalisiert wirkt, hat Facebook gern behauptet, zwei deiner besten Freunde h&auml;tten das auch so gemacht, ein Testimonial also.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-214" title="Imke schw&ouml;rt, sie habe nicht" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Imke-schw&ouml;rt-sie-habe-nicht.png" alt="" width="462" height="119" />Nun habe ich ein paar Freunde, die sich ausgesprochen sicher sind, da&szlig; sie das nicht getan haben und nie tun w&uuml;rden, ein eher negatives Testimonial also. Ein weiteres Mal geschieht also das, was der Freundefinder selbst schon tut: Facebook setzt deinen Namen unter seine eigenen Aussagen, ob du diese magst oder nicht.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-215" title="Facebook ist pl&ouml;tzlich viel neutraler im Tonfall" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Facebook-ist-pl&ouml;tzlich-viel-neutraler-im-Tonfall.png" alt="" width="221" height="153" />Unlautere Werbung nennen wir das in Deutschland. In Amerika, dem Land der unbegrenzten M&ouml;glichkeiten, mag alles erlaubt sein, hier nicht. Das hat man wohl auch bei Facebook eingesehen &#8211; seit kurzem ist die Anzeige sehr viel neutraler gefa&szlig;t. Neu hat sie oben rechts auch ein Schlie&szlig;kreuz und kann ausgeblendet werden.</p>
<p><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/niemand-und-niemand.png"><img class="alignright size-medium wp-image-227" title="niemand und niemand" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/niemand-und-niemand-300x164.png" alt="" width="300" height="164" /></a><em><strong>Update: </strong></em>Wer seine Werbebanner-Einstellungen &auml;ndern will: sie m&uuml;ssen so aussehen: Auf der Seite &#8220;Konto | Kontoeinstellungen | Facebook-Werbeanzeigen&#8221; mu&szlig; 2× &#8220;Niemand&#8221; stehen, ganz oben und ganz unten. Beide Male speichern bitte&#8230;</p>
<p>Und nutzen tut es nichts, das sei auch noch hinzugef&uuml;gt. Was auch ein besonderer Spa&szlig; ist: Wer diese Einstellungsseite aufruft, wird mit einem <a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Schenke-der-Entlarvung-der-Ger&uuml;chte-keinen-Glauben.png"><img class="size-medium wp-image-229 alignright" title="Schenke der Entlarvung der Ger&uuml;chte keinen Glauben" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Schenke-der-Entlarvung-der-Ger&uuml;chte-keinen-Glauben-300x96.png" alt="" width="300" height="96" /></a>Popup begr&uuml;&szlig;t, man solle den &#8220;Ger&uuml;chten&#8221; doch bitte keinen Glauben schenken. Nur b&ouml;se Drittanwendungen w&uuml;rden so etwas tun wie genau das oben Gezeigte. Dazu nur eines: Ein Vierteljahr sp&auml;ter ist der b&ouml;sartige Freundefinder genauso aktuell wie im September.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.arbsware.de/2010/09/07/facebook-der-freundefinder-und-die-werbeaussagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Microsites: Sinn oder Unsinn der Totalerfassung</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2010/09/03/microsites-sinn-oder-unsinn-der-totalerfassung/</link>
		<comments>http://www.arbsware.de/2010/09/03/microsites-sinn-oder-unsinn-der-totalerfassung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[ISPs/Hoster]]></category>
		<category><![CDATA[Manöverkritik]]></category>
		<category><![CDATA[SEO]]></category>
		<category><![CDATA[Im Richtigen Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Microsites]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.arbsware.de/?p=198</guid>
		<description><![CDATA[Mit der Kampagne &#8220;Privatpatient in &#8230;&#8221; hat sich eine Krankenkasse etwas Lustiges ausgedacht: Plakate und Taxit&#252;ren Im Richtigen Leben gebucht, um auf ihre Web-Microsites f&#252;r die jeweilige Stadt hinzuweisen. Dabei wurden m. E. aber ein, zwei Fehler gemacht: Die Plakate &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2010/09/03/microsites-sinn-oder-unsinn-der-totalerfassung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/so-mit-Content1.png"><img class="alignright size-medium wp-image-202" title="so mit Content" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/so-mit-Content1-300x256.png" alt="" width="300" height="256" /></a>Mit der Kampagne &#8220;Privatpatient in &#8230;&#8221; hat sich eine Krankenkasse etwas Lustiges ausgedacht: Plakate und Taxit&uuml;ren Im Richtigen Leben gebucht, um auf ihre Web-Microsites f&uuml;r die jeweilige Stadt hinzuweisen.</p>
<p>Dabei wurden m. E. aber ein, zwei Fehler gemacht: Die Plakate mit einem Standardclipart eines ausgerollten roten Teppichs sind langweilig. <a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/gar-kein-Content.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-200" title="gar kein Content" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/gar-kein-Content-300x87.png" alt="" width="300" height="87" /></a>Die Microsites sind noch gar nicht alle mit Inhalt belegt, einige gar noch nicht mal am DNS angemeldet, in der Agentur wird wahrscheinlich der f&uuml;r s&uuml;ndhaft teures Geld angeschaffte Grundcontent vom Praktikanten h&auml;ndisch auf die Domains repliziert. Die Domain ist zwar sprechend, aber langatmig. Und nat&uuml;rlich kann man sich noch so redlich bem&uuml;hen, alle St&auml;dte zu buchen, man hat sie nicht alle. Ein Domaingrabber wird sich dann um die vergessenen St&auml;dte k&uuml;mmern (z. B. Zwickau, Schwerin, Flensburg, <a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Lautern-w&auml;re-noch-frei.png"><img class="alignright size-medium wp-image-201" title="Lautern w&auml;re noch frei" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Lautern-w&auml;re-noch-frei-300x193.png" alt="" width="300" height="193" /></a>Kaiserslautern, man scheint bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Gro%C3%9Fst%C3%A4dte_in_Deutschland">100.000 Einwohnern</a> abgeschnitten zu haben &#8211; Witten, das diese Grenze 2007 unterschritt, hat man aber noch mitgenommen), und die Kampagne schl&auml;gt dort ins Gegenteil um. Umlautdomains wie D&uuml;sseldorf oder K&ouml;ln machen das Ganze doppelt aufwendig, sie wurden zwar mitgebucht, aber noch nicht weitergeleitet.</p>
<p>Nat&uuml;rlich w&auml;re <a href="http://www.privatpatient-in-ihrer-stadt.de/">privatpatient-in-ihrer-stadt.de</a> gar nicht gegangen. Aber vielleicht h&auml;tte man doch besser einen ganz anderen Ansatz gefahren.</p>
<p>Eine andere Kampagne zum Thema Microsites wurde im &Uuml;brigen noch nicht gefahren, obwohl sie sich m. E. dringend empfiehlt: Die kreativen Eigenmarken des Aldi-Konzerns (und ihre Pendants bei Lidl usw.) sind nicht belegt. M&uuml;hlengold, Milfina, Rio d&#8217;Oro&#8230; &#8211; einige Domains wurden l&auml;ngst gegrabbt, andere sind offen, keine wird von Aldi gehalten. Der Konzern neigt ja bekanntlich zur Sparsamkeit, aber hier verbaut er sich Chancen. Und das Kleingeld, das Micrositeserstellung kostet, hat man in Essen sicher &uuml;brig.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.arbsware.de/2010/09/03/microsites-sinn-oder-unsinn-der-totalerfassung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ubuntu 10.04 Release Candidate</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2010/04/22/ubuntu-10-04-release-candidate/</link>
		<comments>http://www.arbsware.de/2010/04/22/ubuntu-10-04-release-candidate/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.arbsware.de/?p=184</guid>
		<description><![CDATA[Schon seit einiger Zeit teste ich die Beta von Ubuntus kommender Version, 10.04 &#8220;Lucid Lynx&#8221; (&#8220;erleuchteter Luchs&#8221;), und zwar in der Fassung als UNR, Ubuntu Netbook Remix, auf eben dem. Heute soll der Release Candidate ver&#246;ffentlicht werden, da wir uns &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2010/04/22/ubuntu-10-04-release-candidate/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einiger Zeit teste ich die Beta von Ubuntus kommender Version, 10.04 &#8220;Lucid Lynx&#8221; (&#8220;erleuchteter Luchs&#8221;), und zwar in der Fassung als UNR, Ubuntu Netbook Remix, auf eben dem. Heute soll der Release Candidate ver&ouml;ffentlicht werden, da wir uns schon seit ein paar Tagen in der &#8220;Freeze&#8221;-Phase befinden, in der jede weitere Entwicklung eingefroren ist, sind keine gro&szlig;en &Uuml;berraschungen mehr zu erwarten &#8211; ich arbeite also absehbar schon jetzt mit dem, was Ende des Monats ver&ouml;ffentlicht werden wird.</p>
<p>Dabei gelten nat&uuml;rlich die &uuml;blichen Vorsichtsma&szlig;regeln: mit einer Beta &#8211; und auch einem Release Candidate &#8211; arbeitet man nicht mit produktiven Daten, schon gar nicht, wenn man sich nicht sicher ist, was man da tut. Aber alternativ zum sowieso installierten Windows installieren, mal schnuppern, mit viel Backup, Backup, Backup, so kann und sollte man das tun. Denn ohne da&szlig; Freiwillige testen und Bugs melden, wird aus einer Beta kein Release, Entwickler selbst sind nach einiger Zeit betriebsblind f&uuml;r die Macken ihres Werks.</p>
<p>Was bringt uns der Erleuchtete? Nun, einen raketenschnellen Start zum Ersten. Die beim Start verwendeten <acronym title="Hardware Abstraction Layer">HAL</acronym>s wurden eingespart, das Ding ist so schnell &#8220;on&#8221;, als erwache es nur aus dem Standby. Oben rechts wurde ein bi&szlig;chen angeh&uuml;bscht, man hat dort jetzt direkten Blick auf das Wetter vor Ort, auf Instant Messenger (Empathy) und soziale Netze (Gwibber). Daf&uuml;r wich der automatische Blick auf die Aktualisierungsverwaltung, die einem bisher beim Start direkt sagte, da&szlig; Pakete zu aktualisieren seien, und es sind ja immer Pakete zu aktualisieren. Die mu&szlig; man jetzt selbst aufrufen, und das vergi&szlig;t man nat&uuml;rlich gern.</p>
<p>Der graphische Desktop Gnome kommt in aktueller Version, und das Ganze mit einem ganz neuen Look. Professioneller soll es aussehen, sagen die Marketer. Daf&uuml;r haben sie das Logo &uuml;berarbeitet, das Farbschema, und, und jetzt halte man sich fest, das Kreuz zum Schlie&szlig;en ist nicht mehr oben rechts, sondern oben links. Das hat in der Gemeinde erhebliche Unruhe ausgel&ouml;st. Es soll eine Eigenst&auml;ndigkeit aufzeigen, eine Abl&ouml;sung von Windows. Aber die meisten von uns sind <em>digital immigrants</em> von eben diesem Betriebssystem, und d&uuml;rften wohl Schwierigkeiten haben, sich umzugew&ouml;hnen. Der Workflow, den gutes Design niemals st&ouml;ren soll, ist unterbrochen. Das findet seine Fortsetzung in der unvollst&auml;ndigen Umsetzung: das &#8220;Unterfensterkreuz&#8221; zum Schlie&szlig;en eines einzelnen Dokuments in OpenOffice ist weiterhin rechts, ebenso wie das Schlie&szlig;kreuz an der Kopfzeile des Netbook Launcher.</p>
<p>Der ist ansonsten sehr viel ausgereifter geworden. Hatte ich mich lange Zeit mit dem Spinoff &#8220;Easy Peasy&#8221; besch&auml;ftigt, weil die auf Netbooks die Nase einfach vorn hatten, bin ich jetzt zum Hauptprodukt zur&uuml;ckgekehrt. Der Netbook Launcher ist f&uuml;r die Bedienung mit dem frickeligen Touchpad optimiert, die auf den ganzen Desktop verteilten gro&szlig;en Schaltfl&auml;chen sind besser zu treffen.</p>
<p>Vielen Stammnutzern f&auml;llt au&szlig;erdem auf, da&szlig; Gimp nicht mehr standardm&auml;&szlig;ig dabei ist. Das m&auml;chtige Graphikprogramm, hat man bemerkt, wird von den meisten Einfach-mal-eben-Benutzern gemieden, weil es zu kompliziert erscheint. Nun, wer es kennt und trotzdem haben will, kann es nat&uuml;rlich weiterhin mit einem Klick ins Software-Center dazuinstallieren, deshalb halte ich die Diskussion f&uuml;r akademisch.</p>
<p>Schlie&szlig;lich ist das insgesamt glatt und rosig aussehende neue System auch wieder ein Long Term Support Produkt, ein LTS. Das spricht diejenigen Kunden an, die nicht die Begeisterung teilen, alle halbe Jahr ein neues System zu installieren, sondern lieber l&auml;nger etwas davon haben wollen. Denen sei also gesagt, da&szlig; der Mai bevorsteht, und da&szlig; er das bringt, was Obama so sch&ouml;n beschw&ouml;rt: &#8220;Change we can believe in&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.arbsware.de/2010/04/22/ubuntu-10-04-release-candidate/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Dekaden-Bug und die Qualit&#228;tssicherung</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2010/01/06/der-dekaden-bug-und-die-qualitaetssicherung/</link>
		<comments>http://www.arbsware.de/2010/01/06/der-dekaden-bug-und-die-qualitaetssicherung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Dekaden-Bug]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.arbsware.de/?p=182</guid>
		<description><![CDATA[Wissen Sie, wo der Chef der chinesischen Airline CAAC Silvester vor zehn Jahren verbrachte? In einer seiner eigenen Maschinen, verordnet vom Staat, um der Bev&#246;lkerung die Angst zu nehmen, der &#8220;Millennium Bug&#8221; werde die Flugzeuge vom Himmel holen. Zehn Jahre &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2010/01/06/der-dekaden-bug-und-die-qualitaetssicherung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen Sie, wo der Chef der chinesischen Airline CAAC Silvester vor zehn Jahren verbrachte? In einer seiner eigenen Maschinen, verordnet vom Staat, um der Bev&ouml;lkerung die Angst zu nehmen, der &#8220;Millennium Bug&#8221; werde die Flugzeuge vom Himmel holen.</p>
<p>Zehn Jahre sp&auml;ter redete (<a href="http://www.thepickards.co.uk/index.php/200912/decade-bug-consultancy-services-available/">fast</a>) keiner mehr vom Millennium Bug, der riesigen Computerpanne, die das Ende unserer zivilisierten Welt (&#8220;<acronym title="The End Of The World As We Know It">TEOTWAWKI</acronym>&#8220;) h&auml;tte bedeuten sollen, und die dann nicht stattfand. Und jetzt, an den ersten Werktagen nach einem banalen Jahrzehntwechsel, reiben wir uns erstaunt die Augen und bemerken, da&szlig; das keine gute Idee war, da&szlig; wir nichts, aber auch gar nichts daraus gelernt haben.</p>
<p>Millionen von ec-Karten-Kunden stehen im sch&ouml;nsten Wortsinne <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kein-Geld-am-Bankautomaten-wegen-Sicherheitschip-894604.html">bargeldlos</a> da, weil Automaten und Bezahlterminals ihnen nichts auszahlen wollen, die Fahrg&auml;ste der D&uuml;sseldorfer Rheinbahn raten auch eine Woche sp&auml;ter noch, wohin die Reise geht, weil die Anzeigetafeln der Stra&szlig;enbahnen sie <a href="http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Ein-Tag-mit-der-Zettel-Bahn_aid_803242.html">in die Irre</a> f&uuml;hren. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Das-Jahr-2010-sorgt-fuer-IT-Probleme-895399.html">Windows-Smartphones, Symantec-Antivirenprogramme, Cisco-Loadbalancer</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jahr-2010-Problem-im-Spam-Filter-von-GMX-Update-894258.html">Spamfilter</a> &#8211; es sind auch diesmal keine Flugzeuge vom Himmel gefallen, doch scheint es das schiere Gl&uuml;ck zu sein, da&szlig; es &#8220;nur&#8221; unsere Alltagssoftware ist, die versagt.</p>
<p>Und dabei war es vor zehn Jahren noch ein guter, wenn auch 40 Jahre alter Grund, warum sich Probleme ank&uuml;ndigten: als in den 70ern Speicher knapp war, hatte man Jahresdaten zweistellig notiert. Solche Beschr&auml;nkungen kennt man heute schon lange nicht mehr. Warum ging dann heute, beim kleinen &#8220;Decade Bug&#8221; mehr schief als vor einem Jahrzehnt bei seinem gro&szlig;en Bruder? Nochmals: weil man nichts gelernt hat. Denn vor zehn Jahren ging die Sache nicht durch Gl&uuml;ck glimpflich aus, sondern weil im Vorfeld eine ganze Industrie von Programmierern und IT-Consultants Unmengen von Programmen, Milliarden von Codezeilen auseinandernahm und analysierte. Ein Verm&ouml;gen wurde daf&uuml;r ausgegeben, Software &#8220;zertifiziert millenniumssicher&#8221; zu machen. Als dann nichts passierte, spotteten viele, das Geld sei verschwendet worden. Diesmal schaute man vorher gar nicht erst hin. Aber eine neue Generation von Programmierern ist am Werk, und sie macht, wie jede neue Generation, die gleichen Fehler neu, und neue Fehler dazu.</p>
<p>An einer Qualit&auml;tssicherung und Softwaretests, die die Folgen h&auml;tten erkennen k&ouml;nnen, wird aber weiterhin gespart. So wissen beispielsweise die Rheinbahner mit den irrenden Anzeigetafeln nach 6 Tagen immer noch nicht einmal, woran es gelegen hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.arbsware.de/2010/01/06/der-dekaden-bug-und-die-qualitaetssicherung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

