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	<title>Arbsware Webdesign &#187; Allgemein</title>
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		<title>Facebook, der Freundefinder und die Werbeaussagen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 10:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;ber den Facebook-Freundefinder und den Datenschutz wurde schon viel geschrieben: Du gibst Facebook Zugriff auf deine eigenen E-Mail-Adre&#223;b&#252;cher, scheinbar damit es herausfindet, wie viele Kontakte du auf Facebook wiederfinden k&#246;nntest. Faktisch verschenkst du dabei deine komplette Datenbank, und Facebook geht &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2010/09/07/facebook-der-freundefinder-und-die-werbeaussagen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&Uuml;ber den Facebook-Freundefinder und den Datenschutz wurde schon viel geschrieben: Du gibst Facebook Zugriff auf deine eigenen E-Mail-Adre&szlig;b&uuml;cher, scheinbar damit es herausfindet, wie viele Kontakte du auf Facebook wiederfinden k&ouml;nntest. Faktisch verschenkst du dabei deine komplette Datenbank, und Facebook geht als erstes alle die an, die es gerade noch nicht kennt und versucht, sie <em>in deinem Namen</em> f&uuml;r Facebook zu werben.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-212" title="Facebook sagt, Imke hat" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Facebook-sagt-Imke-hat.png" alt="" width="224" height="177" />Klar, da&szlig; Marc Zuckerberg sich freuen w&uuml;rde, wenn jeder diesen Dienst unterschriebe. Deshalb findet man auch regelm&auml;&szlig;ig im Werbebereich rechts eine Empfehlung: &#8220;Thomas, probiere den Freundefinder aus&#8221; &#8211; man mag sich an &#8220;Ruf! Mich! An!&#8221; erinnert f&uuml;hlen. Damit das personalisiert wirkt, hat Facebook gern behauptet, zwei deiner besten Freunde h&auml;tten das auch so gemacht, ein Testimonial also.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-214" title="Imke schw&ouml;rt, sie habe nicht" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Imke-schw&ouml;rt-sie-habe-nicht.png" alt="" width="462" height="119" />Nun habe ich ein paar Freunde, die sich ausgesprochen sicher sind, da&szlig; sie das nicht getan haben und nie tun w&uuml;rden, ein eher negatives Testimonial also. Ein weiteres Mal geschieht also das, was der Freundefinder selbst schon tut: Facebook setzt deinen Namen unter seine eigenen Aussagen, ob du diese magst oder nicht.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-215" title="Facebook ist pl&ouml;tzlich viel neutraler im Tonfall" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Facebook-ist-pl&ouml;tzlich-viel-neutraler-im-Tonfall.png" alt="" width="221" height="153" />Unlautere Werbung nennen wir das in Deutschland. In Amerika, dem Land der unbegrenzten M&ouml;glichkeiten, mag alles erlaubt sein, hier nicht. Das hat man wohl auch bei Facebook eingesehen &#8211; seit kurzem ist die Anzeige sehr viel neutraler gefa&szlig;t. Neu hat sie oben rechts auch ein Schlie&szlig;kreuz und kann ausgeblendet werden.</p>
<p><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/niemand-und-niemand.png"><img class="alignright size-medium wp-image-227" title="niemand und niemand" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/niemand-und-niemand-300x164.png" alt="" width="300" height="164" /></a><em><strong>Update: </strong></em>Wer seine Werbebanner-Einstellungen &auml;ndern will: sie m&uuml;ssen so aussehen: Auf der Seite &#8220;Konto | Kontoeinstellungen | Facebook-Werbeanzeigen&#8221; mu&szlig; 2× &#8220;Niemand&#8221; stehen, ganz oben und ganz unten. Beide Male speichern bitte&#8230;</p>
<p>Und nutzen tut es nichts, das sei auch noch hinzugef&uuml;gt. Was auch ein besonderer Spa&szlig; ist: Wer diese Einstellungsseite aufruft, wird mit einem <a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Schenke-der-Entlarvung-der-Ger&uuml;chte-keinen-Glauben.png"><img class="size-medium wp-image-229 alignright" title="Schenke der Entlarvung der Ger&uuml;chte keinen Glauben" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2010/09/Schenke-der-Entlarvung-der-Ger&uuml;chte-keinen-Glauben-300x96.png" alt="" width="300" height="96" /></a>Popup begr&uuml;&szlig;t, man solle den &#8220;Ger&uuml;chten&#8221; doch bitte keinen Glauben schenken. Nur b&ouml;se Drittanwendungen w&uuml;rden so etwas tun wie genau das oben Gezeigte. Dazu nur eines: Ein Vierteljahr sp&auml;ter ist der b&ouml;sartige Freundefinder genauso aktuell wie im September.</p>
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		<title>Ubuntu 10.04 Release Candidate</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 08:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit einiger Zeit teste ich die Beta von Ubuntus kommender Version, 10.04 &#8220;Lucid Lynx&#8221; (&#8220;erleuchteter Luchs&#8221;), und zwar in der Fassung als UNR, Ubuntu Netbook Remix, auf eben dem. Heute soll der Release Candidate ver&#246;ffentlicht werden, da wir uns &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2010/04/22/ubuntu-10-04-release-candidate/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einiger Zeit teste ich die Beta von Ubuntus kommender Version, 10.04 &#8220;Lucid Lynx&#8221; (&#8220;erleuchteter Luchs&#8221;), und zwar in der Fassung als UNR, Ubuntu Netbook Remix, auf eben dem. Heute soll der Release Candidate ver&ouml;ffentlicht werden, da wir uns schon seit ein paar Tagen in der &#8220;Freeze&#8221;-Phase befinden, in der jede weitere Entwicklung eingefroren ist, sind keine gro&szlig;en &Uuml;berraschungen mehr zu erwarten &#8211; ich arbeite also absehbar schon jetzt mit dem, was Ende des Monats ver&ouml;ffentlicht werden wird.</p>
<p>Dabei gelten nat&uuml;rlich die &uuml;blichen Vorsichtsma&szlig;regeln: mit einer Beta &#8211; und auch einem Release Candidate &#8211; arbeitet man nicht mit produktiven Daten, schon gar nicht, wenn man sich nicht sicher ist, was man da tut. Aber alternativ zum sowieso installierten Windows installieren, mal schnuppern, mit viel Backup, Backup, Backup, so kann und sollte man das tun. Denn ohne da&szlig; Freiwillige testen und Bugs melden, wird aus einer Beta kein Release, Entwickler selbst sind nach einiger Zeit betriebsblind f&uuml;r die Macken ihres Werks.</p>
<p>Was bringt uns der Erleuchtete? Nun, einen raketenschnellen Start zum Ersten. Die beim Start verwendeten <acronym title="Hardware Abstraction Layer">HAL</acronym>s wurden eingespart, das Ding ist so schnell &#8220;on&#8221;, als erwache es nur aus dem Standby. Oben rechts wurde ein bi&szlig;chen angeh&uuml;bscht, man hat dort jetzt direkten Blick auf das Wetter vor Ort, auf Instant Messenger (Empathy) und soziale Netze (Gwibber). Daf&uuml;r wich der automatische Blick auf die Aktualisierungsverwaltung, die einem bisher beim Start direkt sagte, da&szlig; Pakete zu aktualisieren seien, und es sind ja immer Pakete zu aktualisieren. Die mu&szlig; man jetzt selbst aufrufen, und das vergi&szlig;t man nat&uuml;rlich gern.</p>
<p>Der graphische Desktop Gnome kommt in aktueller Version, und das Ganze mit einem ganz neuen Look. Professioneller soll es aussehen, sagen die Marketer. Daf&uuml;r haben sie das Logo &uuml;berarbeitet, das Farbschema, und, und jetzt halte man sich fest, das Kreuz zum Schlie&szlig;en ist nicht mehr oben rechts, sondern oben links. Das hat in der Gemeinde erhebliche Unruhe ausgel&ouml;st. Es soll eine Eigenst&auml;ndigkeit aufzeigen, eine Abl&ouml;sung von Windows. Aber die meisten von uns sind <em>digital immigrants</em> von eben diesem Betriebssystem, und d&uuml;rften wohl Schwierigkeiten haben, sich umzugew&ouml;hnen. Der Workflow, den gutes Design niemals st&ouml;ren soll, ist unterbrochen. Das findet seine Fortsetzung in der unvollst&auml;ndigen Umsetzung: das &#8220;Unterfensterkreuz&#8221; zum Schlie&szlig;en eines einzelnen Dokuments in OpenOffice ist weiterhin rechts, ebenso wie das Schlie&szlig;kreuz an der Kopfzeile des Netbook Launcher.</p>
<p>Der ist ansonsten sehr viel ausgereifter geworden. Hatte ich mich lange Zeit mit dem Spinoff &#8220;Easy Peasy&#8221; besch&auml;ftigt, weil die auf Netbooks die Nase einfach vorn hatten, bin ich jetzt zum Hauptprodukt zur&uuml;ckgekehrt. Der Netbook Launcher ist f&uuml;r die Bedienung mit dem frickeligen Touchpad optimiert, die auf den ganzen Desktop verteilten gro&szlig;en Schaltfl&auml;chen sind besser zu treffen.</p>
<p>Vielen Stammnutzern f&auml;llt au&szlig;erdem auf, da&szlig; Gimp nicht mehr standardm&auml;&szlig;ig dabei ist. Das m&auml;chtige Graphikprogramm, hat man bemerkt, wird von den meisten Einfach-mal-eben-Benutzern gemieden, weil es zu kompliziert erscheint. Nun, wer es kennt und trotzdem haben will, kann es nat&uuml;rlich weiterhin mit einem Klick ins Software-Center dazuinstallieren, deshalb halte ich die Diskussion f&uuml;r akademisch.</p>
<p>Schlie&szlig;lich ist das insgesamt glatt und rosig aussehende neue System auch wieder ein Long Term Support Produkt, ein LTS. Das spricht diejenigen Kunden an, die nicht die Begeisterung teilen, alle halbe Jahr ein neues System zu installieren, sondern lieber l&auml;nger etwas davon haben wollen. Denen sei also gesagt, da&szlig; der Mai bevorsteht, und da&szlig; er das bringt, was Obama so sch&ouml;n beschw&ouml;rt: &#8220;Change we can believe in&#8221;.</p>
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		<title>Der Dekaden-Bug und die Qualit&#228;tssicherung</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebssysteme]]></category>
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		<description><![CDATA[Wissen Sie, wo der Chef der chinesischen Airline CAAC Silvester vor zehn Jahren verbrachte? In einer seiner eigenen Maschinen, verordnet vom Staat, um der Bev&#246;lkerung die Angst zu nehmen, der &#8220;Millennium Bug&#8221; werde die Flugzeuge vom Himmel holen. Zehn Jahre &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2010/01/06/der-dekaden-bug-und-die-qualitaetssicherung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wissen Sie, wo der Chef der chinesischen Airline CAAC Silvester vor zehn Jahren verbrachte? In einer seiner eigenen Maschinen, verordnet vom Staat, um der Bev&ouml;lkerung die Angst zu nehmen, der &#8220;Millennium Bug&#8221; werde die Flugzeuge vom Himmel holen.</p>
<p>Zehn Jahre sp&auml;ter redete (<a href="http://www.thepickards.co.uk/index.php/200912/decade-bug-consultancy-services-available/">fast</a>) keiner mehr vom Millennium Bug, der riesigen Computerpanne, die das Ende unserer zivilisierten Welt (&#8220;<acronym title="The End Of The World As We Know It">TEOTWAWKI</acronym>&#8220;) h&auml;tte bedeuten sollen, und die dann nicht stattfand. Und jetzt, an den ersten Werktagen nach einem banalen Jahrzehntwechsel, reiben wir uns erstaunt die Augen und bemerken, da&szlig; das keine gute Idee war, da&szlig; wir nichts, aber auch gar nichts daraus gelernt haben.</p>
<p>Millionen von ec-Karten-Kunden stehen im sch&ouml;nsten Wortsinne <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kein-Geld-am-Bankautomaten-wegen-Sicherheitschip-894604.html">bargeldlos</a> da, weil Automaten und Bezahlterminals ihnen nichts auszahlen wollen, die Fahrg&auml;ste der D&uuml;sseldorfer Rheinbahn raten auch eine Woche sp&auml;ter noch, wohin die Reise geht, weil die Anzeigetafeln der Stra&szlig;enbahnen sie <a href="http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Ein-Tag-mit-der-Zettel-Bahn_aid_803242.html">in die Irre</a> f&uuml;hren. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Das-Jahr-2010-sorgt-fuer-IT-Probleme-895399.html">Windows-Smartphones, Symantec-Antivirenprogramme, Cisco-Loadbalancer</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Jahr-2010-Problem-im-Spam-Filter-von-GMX-Update-894258.html">Spamfilter</a> &#8211; es sind auch diesmal keine Flugzeuge vom Himmel gefallen, doch scheint es das schiere Gl&uuml;ck zu sein, da&szlig; es &#8220;nur&#8221; unsere Alltagssoftware ist, die versagt.</p>
<p>Und dabei war es vor zehn Jahren noch ein guter, wenn auch 40 Jahre alter Grund, warum sich Probleme ank&uuml;ndigten: als in den 70ern Speicher knapp war, hatte man Jahresdaten zweistellig notiert. Solche Beschr&auml;nkungen kennt man heute schon lange nicht mehr. Warum ging dann heute, beim kleinen &#8220;Decade Bug&#8221; mehr schief als vor einem Jahrzehnt bei seinem gro&szlig;en Bruder? Nochmals: weil man nichts gelernt hat. Denn vor zehn Jahren ging die Sache nicht durch Gl&uuml;ck glimpflich aus, sondern weil im Vorfeld eine ganze Industrie von Programmierern und IT-Consultants Unmengen von Programmen, Milliarden von Codezeilen auseinandernahm und analysierte. Ein Verm&ouml;gen wurde daf&uuml;r ausgegeben, Software &#8220;zertifiziert millenniumssicher&#8221; zu machen. Als dann nichts passierte, spotteten viele, das Geld sei verschwendet worden. Diesmal schaute man vorher gar nicht erst hin. Aber eine neue Generation von Programmierern ist am Werk, und sie macht, wie jede neue Generation, die gleichen Fehler neu, und neue Fehler dazu.</p>
<p>An einer Qualit&auml;tssicherung und Softwaretests, die die Folgen h&auml;tten erkennen k&ouml;nnen, wird aber weiterhin gespart. So wissen beispielsweise die Rheinbahner mit den irrenden Anzeigetafeln nach 6 Tagen immer noch nicht einmal, woran es gelegen hat.</p>
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		<title>Photoshop Elements 8 vs. Picasa</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 12:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe]]></category>
		<category><![CDATA[Bildverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop Elements]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Gesichtserkennung von Picasa hatte ich mich schon ausgiebig befa&#223;t, da war es logisch, dasselbe auch mit der von Photoshop Elements, aktuell in Version 8, zu tun. Diesmal lie&#223; ich aber eine kleinere Datenbasis durchsuchen, nur den letzten Urlaub, &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2009/10/07/photoshop-elements-8-vs-picasa/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der <a href="http://www.arbsware.de/2009/09/27/picasa-3-5-gesichtserkennung-zu-hause/">Gesichtserkennung von Picasa</a> hatte ich mich schon ausgiebig befa&szlig;t, da war es logisch, dasselbe auch mit der von Photoshop Elements, aktuell in Version 8, zu tun.</p>
<p>Diesmal lie&szlig; ich aber eine kleinere Datenbasis durchsuchen, nur den letzten Urlaub, und das war auch gut so, denn Adobes Software legt dem Benutzer jedes einzelne Bild zum Abnicken vor &#8211; auch die, in denen es gar keine Gesichter identifiziert hat. Das hat seinen Grund, denn es gibt dem Nutzer die M&ouml;glichkeit, die Gesichter selbst zu w&auml;hlen, die der Blechtrottel g&auml;nzlich &uuml;bersehen hat, es bedeutet aber auch, sich durch Serien von Landschaftsbildern m&uuml;hsam mit &#8220;weiter&#8230; weiter&#8221; durchklicken zu m&uuml;ssen.</p>
<p>F&uuml;r die Gesichter, an denen er sich lernend verbessert, hat Photoshop eine gestaffelte Eingabem&ouml;glichkeit: Begonnen wird mit &#8220;wer ist das?&#8221; und einem Freitextfeld, wenn das Programm noch gar keine Ahnung hat. Kennt es schon ein paar Menschen und glaubt, da&szlig; diese in Frage kommen k&ouml;nnten, steht unter dem Freitextfeld &#8220;Christian/Lisa&#8221;, und man kann einen der beiden Namen anklicken, wenn er zutrifft, idealerweise den ersten, denn die Reihenfolge hat die Gesichtserkennnung schon mit Bedacht gew&auml;hlt. Sp&auml;ter ist sie sich dann recht sicher und fragt tats&auml;chlich &#8220;ist das Lisa?&#8221; mit Ja/Nein-Feldern dahinter.</p>
<p>Da hier jedes Gesicht vom Nutzer best&auml;tigt werden mu&szlig;, gibt es keine Fehler 2. Ordnung wie bei Picasa, das st&auml;ndig versuchte, mir den ganzen Kindergarten als Tochter unterzuschieben. Es gibt aber auch hier Vorschlagsirrt&uuml;mer 2. Ordnung, also kleine R&auml;hmchen mit &#8220;wer ist das?&#8221; dran, die auf Dachziegel, Ellenbogenbeugen, Knie zeigen, und zwar sehr viel mehr als bei Picasa. Klickt man das R&auml;hmchen dann weg, mu&szlig; man jedesmal noch die l&auml;stige Frage &#8220;soll Photoshop diese Person in Zukunft ignorieren?&#8221; bejahen. Gesichter, die nicht in die Kamera gucken, werden vom Photoshop praktisch durchg&auml;ngig ignoriert, Picasa ist da sehr viel weiter in seiner F&auml;higkeit, sich an Profilen und Halbprofilen zumindest zu versuchen.</p>
<p>Klar ist, da&szlig; Photoshop Elements nicht nur aus dem Organizer besteht, und der Organizer nicht nur aus Gesichtserkennung. Tags, Alben, Stapel, automatische Analyse auf Bildqualit&auml;t (&#8220;Smart Tags&#8221;) &#8211; der Organizer hat einiges drauf. Und der Editor sowieso, der &#8220;kleine Photoshop&#8221; reicht l&auml;ngst nicht nur f&uuml;r den Hausgebrauch. Speziell f&uuml;r den sind aber die meisten Verbesserungen, denn die Zielgruppe sind eben nicht Anwender, die ein dickes Buch oder gar eine Schulung dazu wollen, sondern solche, die die g&auml;ngigsten Funktionen auf einen Mausklick hin finden wollen.</p>
<p>Und ein wichtiges Schmankerl: Mit der Taktfrequenzanforderung von 1,6 GHz (die hat ein Atom) und vor allem der vertikalen Pixelzahl von 576 Punkten (fr&uuml;her 768) pa&szlig;t die Software zu den immer weiter verbreiteten Netbooks, auf denen sich fr&uuml;here Versionen einfach nicht installieren lie&szlig;en. Will man fl&uuml;ssig arbeiten, schadet es aber sicher nicht, einen schnelleren Prozessor und eine gr&ouml;&szlig;ere Arbeitsfl&auml;che zu haben. Im Adobe Store kostet der Photoshop Elements 81/99 EUR (Vollversion vs. Update; updateberechtigt ist z. B. auch die alte, kostenlose Software Photoshop Album Starter Edition, offiziell ausgelaufen, aber, wie <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=photoshop+album+starter+edition">Google</a> wei&szlig;, noch vielerorts herunterzuladen), bei Amazon <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002OE5GPY?ie=UTF8&amp;tag=diogenweb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002OE5GPY">68</a>/<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002OE5GPO?ie=UTF8&amp;tag=diogenweb-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002OE5GPO">76</a> EUR. Merkw&uuml;rdigerweise hat aber Amazon selbst die Produkte noch unter &#8220;bald verf&uuml;gbar&#8221; stehen, obwohl sie doch schon seit dem 23. September ver&ouml;ffentlicht sind.</p>
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		<title>Picasa 3.5: Gesichtserkennung zu Hause</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 13:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildverwaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Version 3 verf&#252;gt Googles kostenlose Bildverwaltungssoftware Picasa &#252;ber Gesichtserkennung. Das Feature, an dem sich bekanntlich gern Polizei und Geheimdienste versuchen, weil sie hoffen, dann Kriminelle oder &#8220;St&#246;rer&#8221; auf den Videokameras &#246;ffentlicher Pl&#228;tze identifizieren zu k&#246;nnen, ist nat&#252;rlich genauso interessant &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2009/09/27/picasa-3-5-gesichtserkennung-zu-hause/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Version 3 verf&uuml;gt Googles kostenlose Bildverwaltungssoftware Picasa &uuml;ber Gesichtserkennung. Das Feature, an dem sich bekanntlich gern Polizei und Geheimdienste versuchen, weil sie hoffen, dann Kriminelle oder &#8220;St&ouml;rer&#8221; auf den Videokameras &ouml;ffentlicher Pl&auml;tze identifizieren zu k&ouml;nnen, ist nat&uuml;rlich genauso interessant f&uuml;r private Fotografen, die Urahne, Gro&szlig;mutter, Mutter und Kind auf den Fotos der Digitalkamera, bekanntlich sind es bei erfolgreichen Hobbyknipsern schnell Zehntausende, herausfischen wollen.</p>
<div id="attachment_163" class="wp-caption alignright" style="width: 248px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/alt-und-jung.jpg"><img class="size-full wp-image-163 " title="alt und jung" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/alt-und-jung.jpg" alt="zu Recht als derselbe identifiziert: Schulfoto und Klassentreffen" width="238" height="129" /></a><p class="wp-caption-text">zu Recht als derselbe identifiziert: Schulfoto und Klassentreffen</p></div>
<p>Da&szlig; es nicht das gleiche ist, dies mit den f&uuml;nfzig oder hundert Fotos zu machen, die man in einer Galerie hochgeladen hat, haben die Nutzer Google anscheinend schnell klargemacht. Daf&uuml;r kann man zu Hause nicht auf &#8220;Cloud Computing&#8221; zugreifen, sondern hat nur die eigenen 1-4 Kerne, die in einem PC so rechnen. Unsere Beispielsammlung von 20.000 Fotos wurde auf einem Single-Core w&auml;hrend mehr als 36 Stunden bearbeitet. Das mu&szlig; man wissen, aber das ist nat&uuml;rlich eine einmalige Leistung, die im Hintergrund abl&auml;uft.</p>
<div id="attachment_164" class="wp-caption alignleft" style="width: 256px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/verst&auml;ndlich-geirrt.jpg"><img class="size-full wp-image-164  " title="verst&auml;ndlich geirrt" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/verst&auml;ndlich-geirrt.jpg" alt="begreiflich, da&szlig; Picasa an solchen Bildern scheitert" width="246" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">begreiflich, da&szlig; Picasa an solchen Bildern scheitert</p></div>
<p>Was im Vordergrund abl&auml;uft, und wirklich beeindruckt, ist das Lernen des Systems. Unsere Sammlung hat einige Knackn&uuml;sse: neben einem knappen Jahrzehnt Digitalfotografie sind auch gescannte Papierbilder aus drei Jahrhunderten dabei, viele Bilder zeigen Lisa, 5, und Christian, 3, die in ihren biometrischen Merkmalen nat&uuml;rlich &auml;hnlich sind, und die zudem auch als Lisa, 1, und Christian, 1, als Lisa, 2, und Christian, 2, vertreten sind, dazu Fotos, die auch den Papi und die Mami als Dreij&auml;hrige zeigen.</p>
<div id="attachment_167" class="wp-caption alignright" style="width: 379px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/Gesicht-erkannt.jpg"><img class="size-full wp-image-167 " title="Gesicht erkannt" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/Gesicht-erkannt.jpg" alt="am&uuml;sant, aber logisch: Picasa erkennt eben Gesichter..." width="369" height="129" /></a><p class="wp-caption-text">am&uuml;sant, aber logisch: Picasa erkennt eben Gesichter...</p></div>
<p>Die Software l&auml;uft brav los, und man kann sie w&auml;hrend ihres Arbeitsprozesses st&auml;ndig &#8220;lehren&#8221;, was sofort in ihre Ergebnisse einflie&szlig;t. Am Anfang gibt es nur einen Ordner mit Unbekannten. Man markiert ein Gesicht und gibt ihm einen Namen. Sofort hat Picasa ein ganzes B&uuml;ndel von Gesichtern identifiziert, bei denen es sich sicher ist, da&szlig; sie zu dieser Person geh&ouml;ren, und einen Kreis von Kandidaten, die mit H&auml;kchen/Kreuzchen best&auml;tigt oder abgew&auml;hlt werden k&ouml;nnen. Nach k&uuml;rzester Zeit zeigt Picasa, was er kann: bei Mami irrt es sich fast nie, auch nicht bei Papi, die beiden Kinder werden erwartungsgem&auml;&szlig; recht h&auml;ufig verwechselt, da gibt es viel zu korrigieren. Mit der Zeit gewinnt die Software an Erfahrung, und die Treffer werden besser. Immer &ouml;fter mu&szlig; der Anwender selbst genau hinschauen, ins Vollbild herauszoomen, ist erstaunt, wo Picasa &uuml;berhaupt alles ein Gesicht entdeckt. St&ouml;rend sind die Fehler zweiter Ordnung: Bilder, die Picasa sicher zu identifizieren glaubt, sich aber irrt, die schl&auml;gt es gar nicht mehr zur Nachkontrolle vor, und man mu&szlig; eben doch noch alle durchsehen.</p>
<div id="attachment_165" class="wp-caption alignright" style="width: 255px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/wirklich-derselbe.jpg"><img class="size-full wp-image-165 " title="wirklich derselbe?" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/wirklich-derselbe.jpg" alt="was Picasa f&uuml;r denselben Menschen h&auml;lt, k&ouml;nnen wir oft nicht verstehen" width="245" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">was Picasa f&uuml;r denselben Menschen h&auml;lt, k&ouml;nnen wir oft nicht verstehen</p></div>
<p>In einer umfangreichen Fotosammlung lauern aber nat&uuml;rlich auch andere Herausforderungen: da sind Fotos vom Gemeindefest, der Krabbelgruppe und dem Kindergarten, Dutzende und Aberdutzende Gesichter aus Menschenansammlungen springen dem Anwender entgegen, die meisten v&ouml;llig unbekannt, sie k&ouml;nnen &#8220;ignoriert&#8221; werden, tauchen aber leider immer wieder mal auf: hartn&auml;ckig versucht Picasa, mir Krabbelgruppenkinder als &#8220;Kuckuckskinder&#8221; wieder und wieder unterzuschieben, habe ich es gelehrt, da&szlig; dies nicht Lisa ist, versucht es prompt sein Gl&uuml;ck, ob es dann nicht vielleicht doch Christian sei.</p>
<div id="attachment_168" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/biometrische-Nase.jpg"><img class="size-full wp-image-168 " title="biometrische Nase" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/biometrische-Nase.jpg" alt="hier hat sich Picasa von einem herausragenden biometrischen Merkmal t&auml;uschen lassen" width="250" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">hier hat sich Picasa von einem herausragenden biometrischen Merkmal t&auml;uschen lassen</p></div>
<p>Traurig wird es gegen Ende: Picasa hat jetzt immmer weniger Vorschl&auml;ge, und da sind immer noch 16.000 &#8220;Unbekannte&#8221;, teilweise gruppiert, aber eben falsch gruppiert, man mu&szlig; also die Gruppen expandieren und die Fotos alle einzeln ansehen. Anscheinend geht es bergab, wenn die Personen nicht in die Kamera schauen, ein Teilaspekt &#8220;Profilfotos&#8221; wird noch gelernt, ist aber sehr fehlerbehaftet, Personen, die irgendwohin schauen (Kinder schauen aus der Erwachsenen-Kameraperspektive fast immer &#8220;nach unten&#8221;), werden sehr schlecht erkannt.</p>
<div id="attachment_166" class="wp-caption alignright" style="width: 252px"><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/schief-geguckt.jpg"><img class="size-full wp-image-166 " title="schief geguckt" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/09/schief-geguckt.jpg" alt="gro&szlig;e Probleme kriegt, wer nicht in die Kamera guckt" width="242" height="129" /></a><p class="wp-caption-text">gro&szlig;e Probleme kriegt, wer nicht in die Kamera guckt</p></div>
<p>Menschen machen Fehler, Maschinen tun das auch, wenn es um solche Unsch&auml;rfebereiche wie Gesichtserkennung geht, aber sie machen ganz andere Fehler. Jung oder alt, lange oder kurze Haare, Brillen, Bart dran oder ab, Karnevalskost&uuml;me &#8211; das durchschaut die Maschine alles. Daf&uuml;r scheitert sie an simplen Herausforderungen, die dem Menschen nicht passiert w&auml;ren, wie z. B. mal zu schauen, ob der Kandidat f&uuml;r Bild X zu diesem Zeitpunkt &uuml;berhaupt schon geboren war (aber gut, Kamerauhren k&ouml;nnten falsch eingestellt sein), oder zu erkennen, da&szlig;, wenn Lisa links im Bild ist, der Kopf rechts im selben Bild einfach nicht auch Lisa sein kann.</p>
<p>Nat&uuml;rlich hat sich auch sonst einiges getan, so kann man seine Bilder jetzt mit Google Earth &#8220;geotaggen&#8221;, und weiterhin kostenlos Webalben hochladen, bloggen, Belichtung und rote Augen korrigieren (was dem Photoshop die &#8220;intelligente Autokorrektur&#8221;, hei&szlig;t hier originellerweise wie in der Suchmaschine &#8220;auf gut Gl&uuml;ck&#8221;&#8230;) und was im Google-Universum noch so geht. Der Konkurrent ist Photoshop Elements 7,  dort ist f&uuml;r 69,95 € neben der Albensoftware der bekannte Editor enthalten, die Gesichtserkennung soll vergleichbar sein. Wer nur seine Fotos angucken und minimale Korrekturen machen will, der mu&szlig; eigentlich nicht bezahlen.</p>
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		<title>Poken: virtuelles H&#228;ndesch&#252;tteln Im Richtigen Leben</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 10:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Im Richtigen Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Poken]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Blick auf die bunten Plastikfiguren mit den vierfingrigen H&#228;nden gen&#252;gt: Poken k&#246;nnen ja wohl nichts f&#252;r ernsthafte Gesch&#228;ftsbeziehungen sein, oder? Und tats&#228;chlich wurden die kleinen Gesellen von einer eher spa&#223;orientierten Community, Bloggern, Twitterern und Social Networkern geschaffen. Ihr &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2009/04/20/poken-virtuelles-haendeschuetteln-im-richtigen-leben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Blick auf die bunten Plastikfiguren mit den vierfingrigen H&auml;nden gen&uuml;gt: Poken k&ouml;nnen ja wohl nichts f&uuml;r ernsthafte Gesch&auml;ftsbeziehungen sein, oder? Und tats&auml;chlich wurden die kleinen Gesellen von einer eher spa&szlig;orientierten Community, Bloggern, Twitterern und Social Networkern geschaffen.</p>
<p><a href="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/04/poken.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-136" title="Poken" src="http://www.arbsware.de/wp-content/uploads/2009/04/poken.jpg" alt="Poken" width="450" height="253" /></a></p>
<p>Ihr Zweck ist aber ein absolut N&uuml;tzlicher: Sie helfen bei der Kontaktverwaltung  Im Richtigen Leben, also beim Sortieren des manchmal umfassenden Stapels von Visitenkarten, den eine Messe, eine gr&ouml;&szlig;ere Konferenz oder auch nur eine Projektbesprechung mit mehreren Firmen schnell mit sich bringt. Statt Visitenkarten auszutauschen, von denen man hinterher r&auml;tselt &#8220;wer war jetzt der?&#8221; und keine Visitenkarte zu finden von der Person, die einem als wirklich wichtig im Ged&auml;chtnis geblieben ist, werden Poken einfach nur gegeneinander gehalten, synchronisieren sich, und sp&auml;ter am USB-Port des Rechenknechts eingest&ouml;pselt, verwalten sie die Kontakte &uuml;ber ein Webinterface. So kann man viele Menschen (64 in einer Session) treffen und hinterher entspannt alles auswerten.</p>
<p>Nur eins gibt es derzeit tats&auml;chlich noch nicht: ein seri&ouml;ses Poken. Elvis, ein drei&auml;ugiges Alien, ein Voodoo-Sch&auml;del oder ein Bienchen, ein Schnullerbaby das unerkl&auml;rlicherweise auf den Namen &#8220;Piggy&#8221; h&ouml;rt &#8211; eine Ber&uuml;hrung mit der Welt der Anzugtr&auml;ger ist wohl nicht gewollt. Also bleiben dem Gesch&auml;ftsmann nur zwei M&ouml;glichkeiten: weiter Papierschnipsel zu sammeln, oder ein bi&szlig;chen seine seri&ouml;se Deckung fallen zu lassen. Das Baby h&auml;ngt jetzt jedenfalls an meinem Handy.</p>
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		<title>Aldi Medion Akoya mit kleinem Akku</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 08:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medion]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16. Okober bringt Aldi S&#252;d noch einmal das Medion Akoya Mini E1210 Netbook heraus. Wie beim ersten Mal im Juni erh&#228;lt man f&#252;r 399 € ein 10&#8243; Atom Netbook mit Windows XP, 1GB RAM, Draft-N WLAN und umfassendem Brimborium &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2008/10/09/aldi-medion-akoya-mit-kleinem-akku/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. Okober bringt Aldi S&uuml;d noch einmal das <em><strong>Medion Akoya Mini E1210 Netbook</strong></em> heraus. Wie beim ersten Mal im Juni erh&auml;lt man f&uuml;r 399 € ein 10&#8243; Atom Netbook mit Windows XP, 1GB RAM, Draft-N WLAN und umfassendem Brimborium dazu. Neu hat es eine 160GB Festplatte sowie einen USB-Mini-Bluetooth-Dongle. Der Bluetooth soll wohl die <a href="http://www.heise.de/mobil/Aldi-verkauft-das-Mini-Notebook-Medion-Akoya-Mini-E1210-fuer-399-Euro--/artikel/110347">Kritik</a> entsch&auml;rfen, da&szlig; es an Verbindung mangele, die gr&ouml;&szlig;ere Festplatte hat Microsoft den XP-Netbooks fr&uuml;her verboten, jetzt wohl <a href="http://www.heise.de/mobil/Eee-PC-mit-10-1-Zoll-Display-kommt--/newsticker/meldung/115028">z&auml;hneknirschend erlaubt</a> &#8211; insgesamt mu&szlig; Microsoft eben einsehen, da&szlig; es von dem Run auf Netbooks (wieder einmal) mit heruntergelassenen Hosen erwischt wurde und nichts anderes f&uuml;r diese Plattform anzubieten hat als das alte XP, wollte man nicht hinnehmen, da&szlig; die Kisten sonst alle mit Linux laufen w&uuml;rden.</p>
<p>Unklar war mir zun&auml;chst, ob das so aufgewertete Teil jetzt auch den ersehnten 6-Zellen-Akku mit bis zu 6 Stunden Laufzeit haben w&uuml;rde oder wieder den mageren 3-Zellen-Akku mit weniger als 3 Stunden. Ich fragte also per E-Mail beim Medion-Support an, mu&szlig;te aber feststellen, da&szlig; man dort nur in die Vergangenheit schauen kann, nicht in die Zukunft, nicht einmal die der n&auml;chsten Woche:</p>
<blockquote><p>Ich: Wird das am 16. bei Ald S&uuml;d erscheinende Medion Akoya den gro&szlig;en 6-Zellen-Akku aufweisen, oder weiterhin den kleinen 3-Zellen-Akku?</p>
<p>Medion: Sehr geehrter Herr Arbs, vielen Dank f&uuml;r Ihre Anfrage. Leider geht aus Ihrer E-Mail-Anfrage nicht eindeutig hervor, f&uuml;r welches Modell aus unserem Sortiment Sie sich interessieren. Bitte teilen Sie uns kurz die entsprechende 5stellige MD-Nummer mit, damit wir Ihnen detaillierte Ausk&uuml;nfte geben k&ouml;nnen. Wir bitten um entsprechende R&uuml;ckmeldung. Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en Medion Technologie Center Jerome K.</p>
<p>Ich (der ich nicht an mich halten konnte): Sehr geehrter Herr K., am 16.Oktober wird Medion &uuml;ber Aldi S&uuml;d ein &#8220;Akoya&#8221; Notebook vertreiben. K&ouml;nnen Sie mir die 5-stellige MD-Nummer nennen, die dieses Notebook haben wird? Ich ben&ouml;tige sie f&uuml;r eine Supportanfrage bez&uuml;glich der Akkugr&ouml;&szlig;e dieses Notebook. Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en Thomas Arbs</p>
<p>Medion: Sehr geehrter Herr Arbs, vielen Dank f&uuml;r Ihre R&uuml;ckmeldung. Unseren Unterlagen zufolge sollte es sich bei der ab 16.10.2008 geplanten Verkaufsaktion seitens ALDI S&uuml;d um das bereits im Vorfeld angebotene Netbook Typ E1210 handeln. Dem Ger&auml;t wird voraussichtlich ein 3-Zellen-Akku beiliegen. Ein 6-Zellen-Akku wurde bis vor kurzem zur optionalen Bestellung in unserem Online-Shop &#8230; angeboten, diese Artikel sind zur Zeit allerdings restlos ausverkauft. Detaillierte Informationen liegen uns im After-Sales-Service zur Zeit leider noch nicht vor. Ich hoffe, dass ich Ihnen mit dieser Information weiterhelfen konnte. Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en Medion Technologie Center Jerome K.</p></blockquote>
<p>Wir sehen also, da&szlig; man bei Medion auch keine sehr guten Kristallkugeln hat (alles ab &#8220;unseren Unterlagen zufolge&#8221; steht in dem Aldi-Werbezettel, den sich jeder seit Anfang der Woche aus den Filialen holen kann), aber immerhin einen <em>educated guess</em> macht, da&szlig;, wenn einfach keine 6-Zellen-Akkus da sind, wohl auch keine verbaut werden. Ich k&ouml;nnte noch den Tip dagegensetzen, da&szlig; keine im Verkauf sind, weil sie alle f&uuml;r das Aktionsnetbook gehortet w&uuml;rden&#8230; aber das w&auml;re wohl Wunschdenken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Download Day &#8211; Bilanz</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 14:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Firefox]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit 8 Millionen Downloads hat Firefox sicher einen w&#252;rdigen Rekord eingestellt &#8211; eher schon einen verd&#228;chtigen, &#8220;zu sch&#246;n, um wahr zu sein&#8221;. Sicher haben hier ein paar Botnetze mitgeholfen, und selbst ehrliche Anwender m&#246;gen die Policy &#8220;1 download per machine&#8221; &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2008/06/22/download-day-bilanz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 8 Millionen Downloads hat Firefox sicher einen w&uuml;rdigen Rekord eingestellt &#8211; eher schon einen verd&auml;chtigen, &#8220;zu sch&ouml;n, um wahr zu sein&#8221;. Sicher haben hier ein paar Botnetze mitgeholfen, und selbst ehrliche Anwender m&ouml;gen die Policy &#8220;1 download per machine&#8221; weit ausgelegt haben, so h&auml;tte ich auf meinen 3 Rechnern sonst wohl eine Kopie heruntergeladen und lokal verteilt, erst recht Administratoren, die Herren &uuml;ber 30 oder 300 PCs sind, haben es am 17. vielleicht anders gemacht als sonst.</p>
<p>Inzwischen steht der weiter laufende Z&auml;hler auf 16,2 Millionen, und der erste <em>Zero Day Exploit</em> war nach 5 Stunden da. Warten wir also auf 3.0.0.1&#8230;</p>
<p>Aber es gibt auch Nettes im Bereich der Zahlen zu berichten. So hat Deutschland mit 1,3 Millionen Polen mit 400.000 Downloads absolut definitiv abgeh&auml;ngt, knapp (17:11) auch bei den Downloads pro 1.000 Einwohner. Die Downloads pro PC w&auml;ren noch interessant, belastbare Zahlen d&uuml;rfte es aber nicht geben. Wir sind &uuml;brigens auch etwas besser als die USA mit 15 und erwartungsgem&auml;&szlig; besser als Russland (anderthalb) und China (ein Viertel Downloads pro 1.000 K&ouml;pfe). Wenig verbl&uuml;ffend ist die Meldung von 0 Downloads aus Nordkorea, dessen ca. 23 Millionen Einwohner sich bekanntlich 0 Internetanschl&uuml;sse teilen, traurig die Null von Timor Leste, dem &auml;rmsten Land Asiens, merkw&uuml;rdiger schon die von Spitzbergen und Jan Mayen (0 Downloads von allen 2.949 Einwohnern, die ganz sicher Internet haben) oder Gr&ouml;nland, das gerade eben 4,5 Downloads pro tausend B&uuml;rger aufbringt, obwohl man doch auch dort sicher der Einsamkeit mit Internet entgegenwirkt. Woran liegt es, da&szlig; diese Communities sich so gegen den Firefox verschw&ouml;ren? Die benachbarten F&auml;r&ouml;er-Inseln, die sicher unter ganz vergleichbaren Umst&auml;nden leben, kommen auf die gleiche Quote wie andere mitteleurop&auml;ische L&auml;nder&#8230;</p>
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		<title>Schuhputzmaschinen, Staubsauger, Barhocker und Dynamotaschenlampen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 07:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail-Client]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Thunderbird]]></category>

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		<description><![CDATA[Der t&#228;gliche Spam hat eine neue Qualit&#228;t: Mit aggressiven Spammails bewerben deutsche Onlineshops Produkte aus unserem Alltag. Die t&#228;glich wechselnden Mails sprechen richtiges Deutsch, was es beim �berfliegen der Betreffzeilen viel schwerer macht, sie von guten Mails zu trennen. Und &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2007/06/09/schuhputzmaschinen-staubsauger-barhocker-und-dynamotaschenlampen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der t&auml;gliche Spam hat eine neue Qualit&auml;t: Mit aggressiven Spammails bewerben deutsche Onlineshops Produkte aus unserem Alltag. Die t&auml;glich wechselnden Mails sprechen richtiges Deutsch, was es beim �berfliegen der Betreffzeilen viel schwerer macht, sie von guten Mails zu trennen. Und die beworbenen Produkte werden in Deutschland gehandelt, was das Ganze eigentlich so illegal machen sollte, da&szlig; die Justiz sofort einschreiten m&uuml;&szlig;te. Passiert aber nicht.</p>
<p>Erfreulicherweise wird der freie und kostenlose Mailer <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/">Thunderbird</a> damit fertig. Leider bin ich insgesamt nicht mehr 100%ig von ihm &uuml;berzeugt &#8211; aber immer noch 95%&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich kann jetzt auch Fernseh&#8217;</title>
		<link>http://www.arbsware.de/2006/07/24/ich-kann-jetzt-auch-fernseh/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Jul 2006 15:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Arbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind nicht meine Chefs, die mir ein neues T&#228;tigkeitsprofil verpa&#223;ten, ich habe keine Chefs &#252;ber mir. Es sind die Regierungschefs unserer 16 Bundesl&#228;nder, die auf meine Arbeit scheinbar &#252;berhaupt keinen Einflu&#223; haben. Durch eine &#196;nderung des Rundfunkstaatsvertrags haben sie &#8230; <a href="http://www.arbsware.de/2006/07/24/ich-kann-jetzt-auch-fernseh/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind nicht meine Chefs, die mir ein neues T&auml;tigkeitsprofil verpa&szlig;ten, ich habe keine Chefs &uuml;ber mir. Es sind die Regierungschefs unserer 16 Bundesl&auml;nder, die auf meine Arbeit scheinbar &uuml;berhaupt keinen Einflu&szlig; haben. Durch eine &Auml;nderung des Rundfunkstaatsvertrags haben sie mich vom Webdesigner zum Fernsehproduzenten bef&ouml;rdert.</p>
<p>Der Rundfunkstaatsvertrag. Er ist die Arbeitsgrundlage der ARD, des ZDF, der GEZ, der MAZ &#8211; und noch zahlreicher Dreibuchstabenabk&uuml;rzungen, nicht jedoch die der CDU, der SPD oder der F.D.P. (man beachte die Punkte, mit denen letztere gern aus dem Rahmen fallen wollen). Moment, der GEZ? Genau. Und damit sind wir beim Thema.</p>
<p>Das Ger&auml;t, mit dem Sie diese Zeilen lesen, hei&szlig;t Internet-PC, oder &#8211; noch selten &#8211; vielleicht Handy. Ab Anfang n&auml;chsten Jahres wird es einen neuen Namen tragen: &#8220;neuartiges Rundfunkempfangsger&auml;t&#8221;. An dem Ger&auml;t wird nichts neuartiges sein. Es wird auch keinen Rundfunk empfangen k&ouml;nnen (wir reden hier nicht etwa von PCs mit TV-Empfangskarten, sondern ganz normalen mit Modem, Netzwerkkarte oder WLAN-Stick). Aber wenn es an Ihrem Arbeitsplatz steht, wird es Ihren Chef 17,03 €/Monat an GEZ-Geb&uuml;hren zus&auml;tzlich kosten.</p>
<p>Dieselben 200 € pro Jahr mu&szlig; auch jeder Kleinunternehmer zahlen, ob er nun mit dem Web zu tun hat wie ich oder eigentlich eine Tischlerei oder einen D&ouml;ner-Imbi&szlig; betreibt. Ja, auch dann. Denn, wissen Sie, das hat zwar scheinbar gar nichts damit zu tun, aber seit Anfang <em>diesen </em>Jahres mu&szlig; auch der D&ouml;nerfleischabschneider seine Umsatzsteuererkl&auml;rung mit Elster an das Finanzamt schicken. Er <em>mu&szlig;</em> also einen Internet-PC haben. Und wenn das der Spiele-PC des Sohnemanns ist, ist das der GEZ egal. Er nutzt ihn gewerblich, er zahlt.</p>
<p>Zum guten Schlu&szlig; die gute Nachricht: Der alte Rattenf&auml;nger Sch&ouml;nbohm, derzeit Innenminister Brandenburgs, hat &#8211; unter Einflu&szlig; von zuviel Sonnenhitze? &#8211; einen Patriotismus-Sender &#8220;Radio Schwarz-rot-gold&#8221; vorgeschlagen. W&auml;hrend Patriotismus ja nichts Schlechtes sein mu&szlig;, erinnert die dumpfe Idee eher daran, wie Radio vor &uuml;ber sechzig Jahren genutzt wurde. Und dieses spezielle &#8220;Nie wieder&#8221; war es, das zur Einf&uuml;hrung des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks f&uuml;hrte. Sch&ouml;nbohms Schnapsidee zu verunm&ouml;glichen dienen also unsere Zahlungen an die GEZ &#8211; neben Volksmusik, Traumschiff und Fu&szlig;ballrechten sind sie da ausnahmsweise einmal wohl investiert.</p>
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