Internet Explorer 7 – das Ende des Quirks Mode

Mit dem Erscheinen der ersten Vorabversion des langangekündigten Internet Explorer 7 räumt Microsoft ein paar Leichen aus dem Keller. So endet das langjährige Debakel des „Quirks Mode“, des Modus, in dem CSS-Elementabstände nicht standardkonform dargestellt werden. Damit rückt der Internet Explorer zu Firefox und Opera in die Liga der relativ standardkonformen Browser auf – perfekt ist ja keiner. Die mühsame Aufgabe des „Optimierens für Internet Explorer“, die ja schon immer nur ein Kampf gegen Windmühlenflügel war, wird einen großen Schritt leichter werden.

Auch mit „tabbed browsing“, also mehreren Seiten auf Registerkarten, dem anständigen Lesen von RSS-Feeds (wie sie z. B. Weblogs wie dieses verwenden) und dem Aufsuchen von IDNs (Umlautdomänen wie möbel-für-senioren.de) führt er das Feld nicht an, sondern rollt es nur von hinten auf.

Seine schon bis jetzt weite Verbreitung durch die Integration in Windows wird ihm wohl trotzdem helfen, bald wieder Marktanteile aufzuholen. Das Erscheinen der offiziellen Version ist für die zweite Jahreshälfte 2006 angekündigt. Von der Verwendung der Beta auf Produktivsystemen wird abgeraten.

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